Dreyfus

Dreyfus (1930)

Der jüdische Hauptmann Alfred Dreyfus wird unschuldig wegen Landesverrats zu lebenslanger Verbannung verurteilt. Schriftsteller Emile Zola setzt sich in einer leidenschaftlichen Rede für das Justizopfer ein. Der Prozess wird schließlich neu aufgerollt.

Erscheinungsdatum
1930-08-15
TMDB
5.6 / 10 (6)
Laufzeit
1 Std. 55 Min.
Genres
Historie, Drama
Regie
Richard Oswald

Besetzung

Wissenswertes

Dreyfus ist ein deutsches Filmdrama aus dem Jahre 1930 um einen Alfred Dreyfus betreffenden historischen Justizskandal mit Fritz Kortner in der Titelrolle. Regie führte Richard Oswald. Alternativtitel sind Affäre Dreyfus und Der Fall Dreyfus.

Produktionsnotizen

Die Dreharbeiten dauerten vom 19. Juni bis Juli 1930. Drehort war das Ufa-Atelier Berlin-Tempelhof. Der Film entstand nach einer Vorlage von Bruno Weil, der den Film mit einer kurzen Ansprache eröffnet, und erhielt die Prädikate „künstlerisch“ und „volksbildend“.

Dreyfus wurde am 16. August 1930 im Berliner Gloria-Palast uraufgeführt.

Die Filmbauten entwarfen Hermann Warm und Franz Schroedter, Guido Bagier und Hans Grimm sorgten für den Ton, die umfangreichen Offizierskostüme entstammten von H. J. Kaufmann Theaterkunst, und die Aufnahmeleitung übernahm Hellmut Schreiber. Als französischer Sachverständiger fungierte André Obrecht.

Unmittelbar nach diesem Film drehten F. W. Kraemer und Milton Rosmer in England ebenfalls einen Dreyfus-Film unter demselben Namen, dem ein Schauspiel von Hans José Rehfisch und Wilhelm Herzog zugrunde lag. Den Dreyfus in dieser Fassung spielte Cedric Hardwicke.

Auf Wikipedia weiterlesen · Text aus Wikipedia, CC BY-SA 4.0. Daten aus Wikidata.

Empfohlen