Hanna Amon (1951)
Die erwachsenen Waisen-Geschwister Hanna und Thomas Amon leben gemeinsam auf dem elterlichen Berghof, der sich seit Generationen im Besitz der Familie befindet. Hanna ist ihrem Bruder in tiefer geschwisterlicher Zuneigung verbunden. Daher reagiert sie überaus eifersüchtig, als Thomas sich in die verführerische Vera verliebt. Um ihren Bruder vor dem „unmoralischen“ Einfluss seiner Geliebten zu bewahren, tötet Hanna Vera und anschließend sich selbst.
- Erscheinungsdatum
- 1951-12-21
- TMDB
- 6.1 / 10 (9)
- Laufzeit
- 1 Std. 46 Min.
- Genres
- Drama
- Regie
- Veit Harlan
Besetzung
- Kristina Söderbaum — Hanna Amon
- Lutz Moik — Thomas Amon
- Ilse Steppat — Vera Colombani
- Wolf Ackva — Entresser
- Franz Schafheitlin — Gefängnisdirektor
- Elise Aulinger — Frau Brunner
- Hermann Schomberg — Alois Brunner
- Hans Hermann Schaufuß — Bürgermeister
- Emmy Percy-Wüstenhagen — Bürgermeisterin
- Susanne Körber-Harlan — Rosl
- Jakob Tiedtke — Wirt
Wissenswertes
Hanna Amon ist ein deutscher Spielfilm von Veit Harlan in Agfacolor. Hanna Amon, die von Kristina Söderbaum verkörpert wird, bewahrt ihren Bruder Thomas, den sie über alles liebt, vor einem Mord an Vera Colombani, der Frau, der er verfallen ist, indem sie diese tötet. Die literarische Vorlage für den Film beruht auf einer Idee von Richard Billinger.
Produktion
Die Dreharbeiten für Hanna Amon begannen am 16. August und dauerten bis zum 23. November 1951. Als Studio diente das Filmatelier Göttingen. Die Außenaufnahmen entstanden in Hohenaschau im Chiemgau, Possenhofen, St. Heinrich, Geitau bei Bayrischzell und an der Straße zum Sudelfeld. Die Gestaltung des Fahrturniers übernahm die Reitschule Murnau. Die Aufnahmen der Zugvögel stammen von dem Tierfilmer Eugen Schuhmacher.
Uraufführung war am 21. Dezember 1951 in Stuttgart im Universum, am 29. Januar 1954 kam der Film in West-Berlin in die Kinos. Ab Januar 1952 erfolgten anlässlich der Vorführungen Demonstrationen gegen Harlan ähnlich wie schon bei der Theodor-Storm-Verfilmung Unsterbliche Geliebte.
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