Immensee (1943)
Ein deutsches Volkslied
Elisabeths große Liebe ist Reinhart, ein angehender Musiker. Gemeinsam verbrachten sie auf Immensee eine glückliche Jugend. Obwohl auch er sie liebt, verlässt er Immensee, um in Hamburg sein Studium aufzunehmen. Lange lässt er nichts von sich hören, bis sie sich auf Immensee wiedersehen. Glücklich über diese Begegnung, besucht Elisabeth ihn in Hamburg, doch das Großstadtleben ihres Geliebten ist ihr fremd, verwirrt und enttäuscht kehrt sie nach Hause zurück. Nun endlich gesteht ihr Erich, der lange auf sie gewartet hat, dass er sie liebt, und als er nach dem Tod des Vaters den Hof erbt, heiraten sie. Elisabeth hält ihm die Treue auch nach seinem Tod. Alle Liebesbezeugungen des jetzt berühmten Dirigenten Reinhart können sie nicht beirren.
- Erscheinungsdatum
- 1943-12-08
- TMDB
- 7.0 / 10 (6)
- Laufzeit
- 1 Std. 35 Min.
- Genres
- Liebesfilm, Drama
- Regie
- Veit Harlan
Besetzung
- Kristina Söderbaum — Elisabeth Uhl
- Carl Raddatz — Reinhart Torsten
- Paul Klinger — Erich Jürgens
- Max Gülstorff — Vater Torsten
- Otto Gebühr — Vater Jürgens
- Albert Florath — Vorsitzender der Prüfungskommission
- Walter Bechmann — Reinharts Diener
- Carola Toelle
- Lina Lossen
- Germana Paolieri
- Käthe Dyckhoff
- Wilfried Seyferth
Wissenswertes
- Basiert auf: Immensee
Immensee ist ein deutscher Spielfilm von Veit Harlan aus dem Jahre 1943. Der Film orientiert sich frei an der gleichnamigen Novelle von Theodor Storm.
Produktionsnotizen
Die Dreharbeiten fanden vom 26. Juni bis Ende Oktober 1942 (Außenaufnahmen) und vom Januar bis April 1943 (Atelieraufnahmen) statt. Drehorte waren in Rom das Forum Romanum, die Ruinen der Maxentiusbasilika, die Plätze vor dem Palatin und dem Petersdom sowie in Deutschland Eutin und Plön mit der Holsteinischen Schweiz, das Gut Stendorf und Hamburg. Die Studioaufnahmen entstanden in der Ufa-Stadt Babelsberg.
Die Filmbauten entwarfen Erich Zander und Karl Machus. Die Produktionsleitung hatte Erich Holder. Die Kostüme entwarf Gertrud Steckler, für den Ton sorgte Heinz Martin.
Die Gesangseinlagen stammen von der Italienerin Germana Paolieri (synchronisiert von der Sopranistin Erna Berger) sowie von Käthe Dyckhoff und Kristina Söderbaum.
Wie Bogusław Drewniak in seinem Standardwerk „Der deutsche Film 1938–1945“ berichtet, wurden folgende Gagen gezahlt:
Veit Harlan erhielt als Regisseur 80.000 RM
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