Sikkim

Sikkim (1971)

Satyajit Ray's poetic documentary was commissioned by the Chogyal (King) of Sikkim at a time when he felt the sovereignty of Sikkim was under threat from both China and India. Ray's documentary is about the sovereignty of Sikkim. The film was banned by the government of India when Sikkim merged with India in 1975. The ban was finally lifted by the Ministry of External Affairs in September 2010. Preserved by the Academy Film Archive in 2007.

Erscheinungsdatum
1971-04-01
TMDB
6.7 / 10 (3)
Laufzeit
55 Min.
Genres
Dokumentarfilm
Regie
Satyajit Ray

Besetzung

Wissenswertes

Sikkim ist ein Dokumentarfilm von Satyajit Ray aus dem Jahr 1971.

Hintergrund

Es ist der einzige Dokumentarfilm Rays, der keine Persönlichkeit der indischen Kunst zum Thema hat. Die seltenen Aufnahmen im kleinen Königreich im Himalaya wurden vom damaligen Chogyal (Dharmakönig) Palden Thondup Namgyal und seiner Frau, der Amerikanerin Hope Cooke, in Auftrag gegeben. Ein Cousin Rays, der mit dem Paar befreundet war, lockte Ray mit der Versprechung eines gut bezahlten Urlaubs in den Bergen und künstlerischer Freiheit.

Der Film galt lange Zeit als verschollen. Es gab Gerüchte, dass Hope Cooke eine Kopie in einer US-amerikanischen Universität deponiert hätte. Im British Film Institute fand sich eine Fassung, die 2002 im National Film Theatre in London im Rahmen einer vollständigen Retrospektive der Filme Satyajit Rays erstmals zur öffentlichen Aufführung gelangte.

Erst im Jahr 2010 hob die indische Regierung das Aufführungsverbot auf, nach nur einer öffentlichen Aufführung beim 16. Kolkata Film Festival 2010 wurden die beabsichtigten täglichen Vorführungen auf Betreiben des Art & Culture Trust of Sikkim durch eine untergerichtliche Entscheidung im einstweiligen Rechtsschutz gestoppt. Die offizielle Weltpremiere der restaurierten Fassung erfolgte am 6. April 2011 in Gangtok.

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