Rivalen der Luft (1934)
Vor dem Thema der Segelfliegerei und einer Liebesgeschichte als Hintergrund, schildert der Film den Kampf des Menschen mit der Natur
- Erscheinungsdatum
- 1934-01-19
- TMDB
- 5.6 / 10 (5)
- Laufzeit
- 1 Std. 38 Min.
- Regie
- Frank Wisbar
Besetzung
- Wolfgang Liebeneiner — Flugschüler Karl Hofer
- Hilde Gebühr — Flugschülerin Christine Steeger
- Sybille Schmitz — Sportfliegerin Lisa Holm
- Walter Gross — Palmström
- Guzzi Lantschner — Pippin aus Bayern, Flugschüler
- Claus Clausen — Willi Frahms
Wissenswertes
Rivalen der Luft – ein Segelfliegerfilm ist ein im Januar 1934 herausgegebener deutscher Film, der 1945 vom Alliierten Kontrollrat als nationalsozialistischer Propagandafilm verboten wurde.
Hintergrund
Die Nationalsozialisten mussten ihre Remilitarisierungsbemühungen vorerst unter Geheimhaltung vorantreiben. Jegliche (motorisierte) militärische Luftfahrt war durch den Versailler Vertrag verboten, und daher bot sich der Segelflug schon zu Weimarer Zeiten als hervorragende Tarnveranstaltung zur Heranbildung einer „stillen Reserve“ von Piloten an.
Hierdurch erscheint auch die augenscheinlich seichte Handlung des „Rivalen der Luft“ in einem anderen Licht. Es ist auffällig oft die Rede von „Mut“, „Gesinnung“ oder „Männlichkeit“. Nicht zuletzt wegen dieser Einbettung in die NS-Ideologie ist der Film nach dem Krieg vorerst von den Alliierten verboten worden.
Auf Wikipedia weiterlesen · Text aus Wikipedia, CC BY-SA 4.0. Daten aus Wikidata.