Rokonok

Rokonok (2006)

Young honest public official is sworn in after his predecessor had to leave due to a corruption scandal. Soon, the young idealist discovers just how far-reaching the corruption is in his town and how easy it is to become corrupt yourself.

Erscheinungsdatum
2006-02-09
TMDB
5.4 / 10 (5)
Laufzeit
1 Std. 50 Min.
Genres
Drama
Regie
István Szabó

Besetzung

Wissenswertes

Rokonok ist ein Spielfilm von István Szabó aus dem Jahr 2006. Der Film ist ein Remake des gleichnamigen Films von Félix Máriássy von 1954. Máriássy war Szabós Lehrer an der Filmhochschule in Budapest. Literarische Vorlage für beide Filme ist der unter demselben Titel erschienene Roman von Zsigmond Móricz.

Produktion und Veröffentlichung

Rokonok ist Szabós erster Film seit 1992, den er fast ausschließlich mit einer ungarischen Crew und in ungarischer Sprache gedreht hat. Produziert wurde der Film von János Rósza, einem Studienkollegen Szabós in der Budapester Theater- und Filmakademie und Editor von Szabos frühem Kurzfilm Te, der 1963 in Cannes ausgezeichnet wurde.

Am Drehbuch beteiligt war neben Szabó auch die ungarische Schriftstellerin und Dramaturgin Andrea Vészits (* 1956), von 1992 bis 2012 Mitarbeiterin an diversen Drehbüchern Szabós. Literarische Grundlage ist der Roman Verwandte von Zsigmond Móricz aus dem Jahre 1932, der erst 1999 von Bruno Heilig ins Deutsche übersetzt worden ist.

Second Unit Director des Films war der spätere deutsche Filmproduzent David Steinberger (* 1985), es war seine erste Arbeit im Filmgeschäft überhaupt. 2010 arbeitete Steinberger als Regieassistent in Hinter der Tür mit Szabó zusammen.

Kameramann und Editorin waren beide bereits vorher an einer Reihe von Filmen mit Szabó beteiligt. Für Editorin Zsuzsa Csákány war es mit Vertrauen von 1980 der sechste Film, für Lajos Koltai, ebenfalls seit Vertrauen, der zwölfte und bisher vorletzte Film mit Szabó als Regisseur. Die Hot Jazz Band, eine seit 1985 bestehende ungarische Jazzband, spielte die Filmmusik.

Die Premiere fand am 31. Januar 2006 während des Ungarischen Filmfestivals im Kongresszentrum in Budapest vor geladenen Gästen statt, am 6. Februar 2006 kam er in die ungarischen Kinos.

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