Via Mala (1945)
Via Mala ist ein deutsches Spielfilmdrama aus den Jahren 1943/44
- Erscheinungsdatum
- 1945-04-07
- TMDB
- 6.3 / 10 (3)
- Laufzeit
- 1 Std. 46 Min.
- Genres
- Krimi, Drama
- Regie
- Josef von Báky
Besetzung
- Karin Hardt — Silvelie Lauretz, seine Tochter
- Hilde Körber — Hanna Lauretz, seine Tochter
- Viktor Staal — Andreas von Richenau
- Carl Wery — Jonas Lauretz
- Hildegard Grethe — Frau Lauretz
- Albert Florath — Der Amtmann
- Renate Mannhardt — Kuni
- Ludwig Linkmann — Der Amtsdiener
- Klaus Pohl — Gast bei Bündner
Wissenswertes
- Gedreht in: Deutschland und Österreich
Via Mala ist ein deutsches Spielfilmdrama aus den Jahren 1943/44 nach der gleichnamigen Romanvorlage von John Knittel (1934). Unter der Regie von Josef von Baky spielte Carl Wery einen despotischen Familienvorstand.
Produktionsnotizen
Via Mala wurde vom 12. Juli bis zum 6. November 1943 gedreht. Nachdrehs erfolgten im Juni und Juli 1944. Die Außenaufnahmen entstanden in den Alpen, in und bei Mayrhofen. Die Studioaufnahmen wurden auf dem Freigelände Babelsberg sowie im Froelich-Studio in Berlin-Tempelhof und in der Ufastadt Babelsberg hergestellt.
Die Entscheidung, Knittels Roman zu verfilmen, geht bis in das Jahr 1941 zurück. Damals erwarb die UFA die Rechte für 75.000 RM auf zehn Jahre. In den ersten Planungen sah die Besetzungsliste Luise Ullrich, Karl Ludwig Diehl, Marianne Hoppe und Werner Hinz vor.
Bis zum Ende der Dreharbeiten 1944 schienen sich keinerlei Hindernisse für die Veröffentlichung dieses Films aufzutürmen. Noch am 9. März 1945 schrieb Reichsfilmintendant Hans Hinkel an den Reichsbeauftragten für die deutsche Filmwirtschaft: „In diesen Tagen werden drei Filme, die ich bereits durchlaufen ließ, freigegeben: ‘Via Mala‘, ‘Wir sehen uns wieder‘ und ‘Wie sagen wir es unseren Kindern?‘.“ Zehn Tage später erfolgte die Kehrtwende um 180…
Durch die zahlreichen Verzögerungen (Schnittauflagen, Nachdrehs) und infolge des Goebbels-Verbots konnte der Film erst in der Nachkriegszeit einer breiten Öffentlichkeit gezeigt werden. Jedoch hatte es bereits am 9. April 1945 eine Aufführung für die Einwohner des Drehorts Mayrhofen gegeben. Im November 1946 erfolgte dann die offizielle Uraufführung in Knittels Heimat, der Schweiz (Zürich).
Walter Röhrig und German Herbricht schufen die Filmbauten. Von Manon Hahn stammen die Kostümentwürfe.
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