Der weiße Traum (1943)
Durch eine Verwechslung bekommt die Eiskunstläuferin Liesl Strolz ein Engagement für die neue Revue des Wiener Palast-Theaters. Eigentlich war die Rolle für die untalentierte Lu Panther gedacht, die Freundin des Theaterbesitzers Wildner. Als sich das Missverständnis aufklärt, lässt Wildner das Theater schließen. Doch Ernst Eder, seines Zeichens Ausstattungschef am Palast-Theater, hat die rettende Idee: Kurzerhand verlegt man die Aufführung auf die Eisbahn von Liesls Onkel. Die Eisrevue wird ein Riesenerfolg – und aus Ernst und Liesl ein Paar.
- Erscheinungsdatum
- 1943-10-05
- TMDB
- 7.0 / 10 (2)
- Laufzeit
- 1 Std. 26 Min.
- Genres
- Musik, Komödie
- Regie
- Géza von Cziffra
Besetzung
- Olly Holzmann — Liesl Strolz
- Wolf Albach-Retty — Ernst Eder
- Fritz Imhoff — Meister Strolz
- Oskar Sima — Josef Wildner
- Rudolf Carl — Toni
- Lotte Lang — Lu Panther
- Hans Olden — Direktor Schmoller
- Richard Eybner — Scherzinger
- Theodor Danegger — Onkel Strolz (scenes deleted)
- Hans Schott-Schöbinger — Theo Berg
- Georg Lorenz — Franz
- Petra Trautmann — Gertie Kramer
Wissenswertes
Der weiße Traum ist ein großdeutscher Revuefilm von Regisseur Géza von Cziffra unter der künstlerischen Oberleitung von Karl Hartl aus dem Jahr 1943. Die Hauptrollen sind mit Olly Holzmann und Wolf Albach-Retty besetzt.
Produktion
Die Dreharbeiten begannen Mitte Februar 1943 in Wien, die Revueaufnahmen auf Eis fanden auf der Engelmannschen Kunsteisbahn in Wien-Hernals (Syringgasse 6–14) statt, die Choreographie besorgte Hedy Pfundmayr. Da es zu dieser Zeit keine Eisrevue gab, wurden die Mädchen auf Wiener Eislaufplätzen rekrutiert und von dem Eiskunstläufer Willy Petter, der offiziell gar nicht arbeiten durfte, da der Vorwurf im Raum stand, er sei nicht rein arisch, wochen…
Besonders populär wurde der Foxtrott Kauf Dir einen bunten Luftballon nach der Melodie von Anton Profes und dem Text von Aldo von Pinelli. Olly Holzmanns Singstimme stammt von Alda Noni. Weitere Filmlieder sind Wie schön wär heut für mich die Welt und Ich bin die Prater-Mizzi.
Uraufführung des Films war am 5. Oktober 1943 in Wien (Scala) und am 10. November 1943 in Berlin.
Der Film zählte zu den erfolgreichsten Filmen in der Zeit des Nationalsozialismus. Nach Angaben des Regisseurs soll er bis Kriegsende 35 Millionen Mark eingespielt haben und zum größten Publikums- und finanziellen Erfolg in der Geschichte des Schwarzweißfilms geworden sein.
Im Jahr 1960 drehte Géza von Cziffra das Remake Kauf Dir einen bunten Luftballon.
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