Es war einmal ein Vater

Es war einmal ein Vater (1942)

父ありき

Shuhei Horikawa, a poor schoolteacher, struggles to raise his son Ryohei by himself, despite neither money nor prospects.

Erscheinungsdatum
1942-04-01
TMDB
7.0 / 10 (86)
Laufzeit
1 Std. 33 Min.
Genres
Drama
Regie
Yasujirō Ozu

Besetzung

Wissenswertes

Es war einmal ein Vater ist ein japanischer Film aus dem Jahr 1942. Regie führte Ozu Yasujirō, der gemeinsam mit Tadao Ikeda und Takao Yanai auch für das Drehbuch verantwortlich war. Der Film wurde von Kritikern und von der japanischen Regierung sehr gut aufgenommen und war an den Kinokassen Japans ein Erfolg. Er erhielt den zweiten Platz bei der Verleihung des Kinema-Jumpō-Preises. Der Film ist nur in teilweise schlechter Qualität und gelegentlich korrumpierten Szenen-Übergängen erhalten.

Hintergrund

Der Film handelt vom allein erziehenden Vater, eine Thema, das Ozu später immer wieder aufgreift.

In den Einstellungen werden immer wieder Details des Alltags und des Arbeitslebens der japanischen Lebenswelt fokussiert: Der Unterricht des Lehrers Shūhei, die Beschäftigung mit dem Nähen und dem Buchdruck im Kloster und die Arbeit in der Textilfabrik.

Der Film zeigt auch japanische Umgangsformen: Anteilnahme, der Ausdruck von Zuneigung – unter vollkommener Abwesenheit körperlicher Nähe. Im gesamten Film gibt es lediglich drei Szenen, in denen körperliche Berührungen zu sehen sind.

Der Film wurde während des Pazifik-Kriegs gedreht, da kommt auch Ozu nicht um Vaterländisches herum. So mahnt der Vater seinen Sohn zur unbedingten Pflichterfüllung und weist ihn auf eine Ausstellung des Malers Watanabe Kazan (1793–1841) hin, der wegen seiner Kaisertreue verfolgt wurde und der sich schließlich das Leben nahm.

Noch bevor er für einige Zeit als Soldat nach China gegangen war, schrieb Ozu 1937 einen ersten Entwurf zu diesem Film. Als er nach Japan zurückkehrte, schrieb er mehrere weitere Entwürfe.

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