Patrouillenboot PT 109 (1963)
PT 109
Auf nächtlicher Patrouillenfahrt wird das amerikanische Schnellboot PT 109 von einem japanischen Zerstörer gerammt und versenkt. Die Überlebenden retten sich schwimmend auf eine Insel, wo sie darben müssen und alsbald die Nerven zu verlieren beginnen. Allein der Kommandant bleibt zuversichtlich, und ihm gelingt es schließlich in der Tat, mit Hilfe einer Kokosnuß-Botschaft Retter herbeizulotsen. Die Sailors reden ihn nicht mit "Sir", sondern mit bürgerlichem Namen an: Mr. Kennedy...
- Erscheinungsdatum
- 1963-06-26
- TMDB
- 6.1 / 10 (34)
- Laufzeit
- 2 Std. 20 Min.
- Genres
- Drama, Kriegsfilm
- Regie
- Leslie H. Martinson
Besetzung
- Cliff Robertson — Lt. John F, Kennedy
- Ty Hardin — Ensign Leonard J. Thom
- James Gregory — Commander C.R. Ritchie
- Robert Culp — Ensign George 'Barney' Ross
- Grant Williams — Lt. Alvin Cluster
- Lew Gallo — Yeoman Rogers
- Errol John — Benjamin Kevu
- Michael Pate — Lt. Reginald Evans
- Robert Blake — Charles 'Bucky' Harris
- Biff Elliot — Edgar E. Mauer
- Norman Fell — Edmund Drewitch
- James McCallion — Pat McMahon
Wissenswertes
Patrouillenboot PT 109 ist ein US-amerikanischer Film aus dem Jahr 1963, der autobiografisch die Erlebnisse von John F. Kennedy als Kommandant des Schnellboots PT 109 im Zweiten Weltkrieg schildert. Das adaptierte Drehbuch von Vincent Flaherty und Howard Sheehan basiert auf dem Buch PT 109: John F. Kennedy in WWII des Autors Robert J. Donovan.
Hintergrund
Im Film wird PT 109 als vermisst gemeldet und eine Suche beginnt. Nach Ansicht des National Geographic und der Buchvorlage war das Boot aber als Verlust abgeschrieben worden, nachdem einige andere Schnellboote eine Explosion beobachtet hatten. So gab es bereits einen Trauergottesdienst auf dem Stützpunkt auf Rendova, während die Besatzung tatsächlich auf einer Insel hinter feindlichen Linien festsaß.
Die Inselbewohner Biuki Gasa und Eroni Kumana, die im Film als Eingeborene dargestellt werden, waren in Wahrheit vom Küstenbeobachter Arthur Evans ausgesandt worden. Der Film hält sich hier übrigens im Weiteren an die Buchvorlage, dass es Kennedy war, der die Idee hatte, eine Botschaft in die Kokosnuss zu ritzen. Gasa meinte hingegen später in einem Interview, dass es sein Vorschlag war.
Die im Film dargestellte Szene der Rettung der Marines findet im Buch in dem Kapitel über PT 59 statt – das Boot, das Kennedy nach PT 109 befehligt hat.
Das Weiße Haus und Präsident Kennedy waren während des gesamten Entstehungsprozesses des Films mit eingebunden. So standen für die Hauptrolle unter anderem auch Peter Fonda, Edd Byrnes (Jacqueline Kennedys Wahl), Warren Beatty und Jeffrey Hunter als mögliche Hauptdarsteller zur Auswahl. Kennedy entschied sich schließlich für Cliff Robertson, nachdem er die Probeaufnahmen gesehen hatte.
Der Präsident war es auch, der sich gegen Raoul Walsh als Regisseur ausgesprochen hatte, nachdem er dessen Teufelskerle in Fernost gesehen und nicht gemocht hatte.
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