Jasmin

Jasmin (2012)

Die Geschichte einer Depression

Jasmin ist ein Kammerspielartiges Drama zweier Frauen, von denen die eine eine Kindsmörderin ist, die andere die untersuchende Gutachterin. Zwei Frauen in einem Raum. Vier Tage. Exploration. Jasmin hat unfassbare Schuld auf sich geladen. Jetzt sitzt sie Dr. Feldt, Ärztin der Psychiatrie, gegenüber. Wir gehen mit Jasmin auf eine Reise ins Herz der Finsternis: sie wird sich öffnen und erzählen, berichten, warum sie ihr eigenes Kind umgebracht hat, warum sie sich selbst töten wollte, warum sie mit ihrem Leben am Ende war. Dr. Feldt hört zu, stellt Fragen. Dass Feldt selbst ein Geheimnis mit sich trägt, scheint Jasmin zu ahnen. Im Verlauf der vier Tage kommen sich die beiden näher.

Erscheinungsdatum
2012-06-14
TMDB
4.0 / 10 (2)
Laufzeit
2 Std. 0 Min.
Genres
Drama
Regie
Jan Fehse

Besetzung

Wissenswertes

Jasmin ist ein in Zusammenarbeit mit dem Bayerischen Rundfunk produzierter Spielfilm des deutschen Regisseurs Jan Fehse aus dem Jahr 2011. Der dramaturgisch weitgehend in der Form des Kammerspiels inszenierte und in vier Tagen gedrehte Film verfolgt die Sitzungen zwischen der jungen Angeklagten Jasmin Schückel und der Psychiaterin und Gutachtenerstellerin Dr. Feldt. In den Sitzungen berichtet die Angeklagte nach und nach aus ihrem Leben bis zur Tatnacht, an die sie sich nach eigenen Angaben zunächst nicht vollständig erinnert.

Entstehungsgeschichte

Drehbuchautor Christian Lyra hatte sich mit mehreren realen Fällen von Kindstötung beschäftigt, um daraus den im Film dargestellten Fall zusammenzufügen.

Regisseur Jan Fehse sagte nach einer Leseprobe der beiden Hauptdarstellerinnen das geplante Schauspieler-Casting ab und engagierte die beiden sofort. Gezielt soll er mit ihnen zwei erfahrene Theaterschauspielerinnen ausgesucht haben.

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