Brüder

Brüder (1929)

Winter 1896. Der Alltag der Hamburger Hafenarbeiter und ihrer Familien: die Schicht ist lang, die Arbeit schwer und die Not gross. Vom Unternehmer fordern die Arbeiter mehr Geld. Sie werden abgewiesen und beschliessen den Streik. Der dauert Wochen, Streikbrecher werden eingesezt, die Polizei marschiert auf, BRÜDER zeigt, ob seiner detailgetreuen Schilderung der Arbeits- und Lebensverhältnisse im Hamburger Hafen ein authentisch wirkendes Bild der Lage der Arbeiterklasse der damaligen Zeit. Der durch seine nach sowjetischem Vorbild geprägte Montage bemerkenswerte Film gilt als wichtiges kommunistisches Dokument der Arbeiterkultur der ausgehenden 1920er Jahre. In diesem bewegenden Kinofilm spielen Laien die Hauptrollen.

Erscheinungsdatum
1929-04-28
TMDB
6.2 / 10 (10)
Laufzeit
1 Std. 3 Min.
Genres
Drama
Regie
Werner Hochbaum

Besetzung

Wissenswertes

Brüder ist ein semidokumentarischer, deutscher Stummfilm aus dem Jahr 1929 von Werner Hochbaum. Er gilt als einer der ersten und bedeutendsten Proletarierfilme der Weimarer Republik.

Produktionsnotizen

Brüder entstand im Februar 1929 in Zusammenarbeit mit der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands, passierte beide Filmzensurvorlagen am 19. April und am 1. August 1929 und wurde am 28. April desselben Jahres an mehreren Hamburger Schauburg-Kinos uraufgeführt. Die Berliner Premiere fand zwei Monate darauf im Filmeck in der Skalitzer Straße im Rahmen einer Veranstaltung der Sozialistischen Arbeiterjugend statt. Der Sechs- bzw.

Hans Popp übernahm die Produktionsleitung. Die von Oscar Lorenzen ausgeführten Filmbauten entwarf Walter Roon-Günteritz.

Wiederaufführungen gab es am 13. März 1975 im DDR-Fernsehen, am 16. April 1976 im Dritten Programm des WDR sowie in einer digital restaurierten Fassung auf arte am 19. September 2022.

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