Fair Play

Fair Play (2014)

Die junge Sprinterin Anna trainiert hart, denn ihr Ziel ist hoch gesteckt: die Olympischen Spiele in Los Angeles 1984. Unterstützung bekommt sie vor allem von ihrer Mutter Irena, die früher selbst mal eine Profi-Tennissportlerin war – bis sie schließlich 1968 aktiv am Prager Frühling mitwirkte und von diesem Moment an unter strenger Beobachtung der Behörden stand. Als Irena eine Affäre mit einem Dissidenten beginnt, gerät nicht nur sie, sondern auch Anna ins Fadenkreuz der Polizei. Das ist jedoch nicht die einzige Gefahr für Annas Karriere. Sie droht auch ein Opfer "Medikamentenprogramms" ihres Trainers zu werden.

Erscheinungsdatum
2014-03-06
TMDB
6.1 / 10 (33)
Laufzeit
1 Std. 40 Min.
Genres
Drama
Regie
Andrea Sedláčková

Besetzung

Wissenswertes

  • Auszeichnungen: 0 · Nominierungen: 1

Fair Play ist ein tschechisch-slowakisch-deutsches Drama aus dem Jahr 2014.

Produktion

Der Film wurde vom 13. August 2012 bis 3. Mai 2013 an Schauplätzen in Tschechien (Prag, Vysoké Tatry in der Hohen Tatra), der Slowakei (Bratislava) und Deutschland gedreht. Die Szenen im Karl-Marx-Stadt der 1980er Jahre wurden im heutigen Chemnitz (Karl-Marx-Monument) und in Dresden (Heinz-Steyer-Stadion als Filmkulisse für das Stadion in Karl-Marx-Stadt) aufgenommen.

Die Produktion des Films wurde durch die Mitteldeutsche Medienförderung finanziell unterstützt. In die tschechischen Kinos kam der Film am 6. März 2014.

Der Film ist der erste, in dem der staatlich angeordnete Einsatz verbotener leistungssteigernder Mittel in der Tschechoslowakei thematisiert wird. Regisseurin Andrea Sedláčková habe sich durch einen Zeitungsartikel inspirieren lassen, in dem über gefundene Geheimdokumente eines 1983 gestarteten Dopingprogramms berichtet wurde.

Die Hauptdarstellerinnen Judit Bárdos und Anna Geislerová, die in dem Film Tochter und Mutter spielen, haben in der Realität nur einen Altersunterschied von 12 Jahren.

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