Heroin (1968)
An einem Bahndamm unweit Berlins werden zwei Tote gefunden, der Schlafwagenschaffner Runge und ein französischer Geschäftsmann, dazu mit Heroin gefüllte Tomatensaft-Büchsen. Kommissar Peter Zinn vom Zoll wird mit der Untersuchung beauftragt. Als neuer Schlafwagenschaffner getarnt, schleust er sich in einen internationalen Schmugglerring ein. Über Budapest nach Belgrad führt die Spur - in den Friseurladen von Ferri. Er und dessen Schwester Lucia wollen Zinn den Stoff verkaufen, doch dieser muß erst vom Grund der Adria gehoben werden. Während des Tauchens kommt es zwischen Ferri und Zinn zum Kampf. Lucia hatte Zinns wahre Identität herausbekommen und den Bruder informiert. Zinn besiegt Ferri, und am Ufer warten schon jugoslawische Zollbeamte.
- Erscheinungsdatum
- 1968-03-14
- TMDB
- 6.0 / 10 (4)
- Laufzeit
- 1 Std. 27 Min.
- Genres
- Krimi
- Regie
- Heinz Thiel, Horst E. Brandt
Besetzung
- Günther Simon — Zollkommissar Peter Zinn
- Günter Wolf — Hauptmann Kremm
- Werner Dissel — Zollrat Donkenberg
- Walter Lendrich — Milan Nemanja
- Aleksandar Gavrić — Florian Garaschin
- Eva-Maria Hagen — Danuta Tisza
- Walter Jupé — Chevonne
- Wolfgang Greese — Armiac
- Alenka Rančić — Lucia Nemanja
- Predrag 'Preža' Milinković — Ferri Nemanja
- Gerhard Rachold — Derec
- Willi Neuenhahn — Ledaux
Wissenswertes
Heroin ist ein deutscher Kriminalfilm der DEFA von Heinz Thiel und Horst E. Brandt aus dem Jahr 1968.
Produktion
Heroin wurde an Schauplätzen in Berlin, Budapest, Belgrad sowie an der Adria gedreht. Drehorte waren unter anderem das Gellértbad (erster Treff von Peter mit Doboka) und die Fischerbastei (Treff von Peter mit Julian Garaschin). Der Film erlebte am 2. März 1968 eine Voraufführung im Leipziger Capitol im Rahmen der Leipziger Frühjahrsmesse. Eigentliche Premiere war am 14. März 1968 im Berliner Kino International.
Heroin war nach Brot und Rosen (1967) der zweite Kinofilm, bei dem Kameramann Horst E. Brandt Regie führte. Die Dramaturgie lag in den Händen von Hans-Joachim Wallstein. Die Kostüme schuf Lydia Fiege, die Filmbauten stammen von Paul Lehmann. Die Musik wurde von Günter Hörig und den Dresdner Tanzsinfonikern eingespielt.
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