Sommerblüten

Sommerblüten (1958)

彼岸花

Wataru Hirayama ist höherer Angestellter in einem Unternehmen und hat zwei noch unverheiratete Töchter. Er ist noch ganz von Tradition geprägt, sieht es nicht gern, dass seine Tochter Setsuko arbeitet und hält es für die Aufgabe der Eltern, ein entscheidendes Wort bei der Auswahl der Ehemänner für die Töchter mitzureden.

Erscheinungsdatum
1958-09-07
TMDB
7.4 / 10 (169)
Laufzeit
1 Std. 58 Min.
Genres
Komödie, Drama
Regie
Yasujirō Ozu

Besetzung

Wissenswertes

Sommerblüten ist ein japanischer Film aus dem Jahr 1958 des Regisseurs Yasujirō Ozu. Das Drehbuch geht auf Satomi Ton zurück, der Film gewann die japanische Blue Ribbon Auszeichnung 1958.

Hintergrund

Der Film enthält wieder alle Ozu-Einstellungen: den Blick auf Korridore, das Gässchen mit den Schildern der Bars, wobei die Bar „Luna“ nicht fehlen darf. Im Film wird dazu der Dialekt-Gegensatz zwischen Kantō und Kansai ausgespielt: die Sasakis sprechen Kansai-ben.

Die Erinnerung an den Krieg, früher oft ein Thema bei Ozu, kommt hier nur in einer Szene hoch, als das Hirayama mit seiner Frau auf einem Ausflug in Hakone spazieren gehen. Sie sagt, damals hätten sie nichts gehabt, aber wären so eng zusammen gewesen, wie später nie wieder.

Ozu geht mit der Zeit: Wie schon oft geht es um die Verheiratung der Töchter. In diesem Film werden sie nicht von den Eltern verheiratet, sondern nehmen sie ihre Zukunft selbst in Hand.

Auf Wikipedia weiterlesen · Text aus Wikipedia, CC BY-SA 4.0. Daten aus Wikidata.

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