Der Gehetzte (1953)
The Juggler
Nachdem Hans den Holocaust überlebt hat, wird er in den neu gegründeten Staat Israel umgesiedelt. Doch er wird von schrecklichen Erinnerungen an die Zeit im Konzentrationslager heimgesucht, in dem seine Familie ermordet wurde. Psychische Traumata und Schuldgefühle überwältigen ihn und er hat Mühe, sich an sein neues Leben zu gewöhnen.
- Erscheinungsdatum
- 1953-05-11
- TMDB
- 6.7 / 10 (13)
- Laufzeit
- 1 Std. 24 Min.
- Genres
- Drama
- Regie
- Edward Dmytryk
Besetzung
- Kirk Douglas — Hans Muller
- Paul Stewart — Detective Karni
- Milly Vitale — Ya'El
- Joseph Walsh — Yehoshua Bresler
- Alf Kjellin — Daniel
- Charles Lane — Rosenberg
- Beverly Washburn — Susy
- John Banner — Emile Halevy
- Oskar Karlweis — Willy Schmidt
- Marlene Aames — Hannah (uncredited)
- Victor Adamson — Refugee (uncredited)
- Jay Adler — Papa Sander - Susy's Father (uncredited)
Wissenswertes
Der Gehetzte ist ein US-amerikanisches Filmdrama aus dem Jahr 1953 von Edward Dmytryk mit Kirk Douglas und Milly Vitale in den Hauptrollen. Das Drehbuch basiert auf dem Roman The Juggler von Michael Blankfort. Den Verleih übernahm Columbia Pictures.
Hintergrund
Gedreht wurde der Film vom 5. September bis zum 25. Oktober 1952.
Wie in einer Pressemitteilung vom Februar 1952 vermerkt wurde, hatte Produzent Stanley Kramer ursprünglich den Autor Michael Blankfort mit der Regie der Adaption seines Romans beauftragt. Einer Pressemeldung vom Mai 1952 zufolge verweigerte das US-Außenministerium Blankfort einen Reisepass nach Israel, weil Louis Budenz vor dem Komitee für unamerikanische Umtriebe (HUAC) ausgesagt hatte, Blankfort sei viele Jahre zuvor Kommunist gewesen.
Der Film war das amerikanische Filmdebüt der italienischen Schauspielerin Milly Vitale. Obwohl Kramer vorhatte, den gesamten Film in Israel zu drehen, wurden die Innenaufnahmen aufgrund unzureichender Einrichtungen in Hollywood gedreht.
Robert Peterson oblag die künstlerische Leitung. Rudolph Sternad und Frank A. Tuttle waren für das Szenenbild zuständig. Clem Beauchamp arbeitete als Produktionsmanager. Musikalischer Direktor war Morris Stoloff. Neben seiner Funktion als Darsteller übernahm Richard Benedict auch die Dialogregie.
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