Jugend (1938)
Deutschland im Jahr 1890: Gerade hat der blutjunge Hans sein Abitur bestanden, da macht er sich schon auf den Weg nach Heidelberg, um sein Studium zu beginnen. Zuvor will er noch seinen Onkel, den Pfarrer Hoppe, in dem kleinen Dorf Rosenau besuchen. Hier trifft er auch seine Cousine und Jugendfreundin Annchen wieder. Annchen ist das uneheliche Kind von Pfarrer Hoppes Schwester, das dieser voller Fürsorge bei sich aufgenommen hat. Der konservative Kaplan Schigorski versucht Annchen fortwährend dazu zu überreden, ins Kloster zu gehen, um damit die “Schuld” ihrer Mutter zu sühnen. Der lebenslustigen jungen Frau fällt es immer schwerer, sich dem Drängen Schigorskis zu entziehen. Hans’ Ankunft läßt bei beiden die alten Gefühle wieder aufflammen.
- Erscheinungsdatum
- 1938-04-11
- TMDB
- 6.2 / 10 (5)
- Laufzeit
- 1 Std. 33 Min.
- Genres
- Drama
- Regie
- Veit Harlan
Besetzung
- Kristina Söderbaum — Ännchen
- Eugen Klöpfer — Pfarrer Hoppe
- Werner Hinz — Kaplan von Schigorski
- Elisabeth Flickenschildt — Maruschka
- Ernst Behmer — Kutscher
- Otto Sauter-Sarto — Fischer Ostrowski
- Berta Reschke — Frau Ostrowski
- Gisela von Collande — Frau Nowosowska
Wissenswertes
Jugend ist ein 1937 gedrehter deutscher Spielfilm von Veit Harlan mit Kristina Söderbaum und Eugen Klöpfer in den Hauptrollen. Die Geschichte basiert auf dem gleichnamigen Bühnenstück (1893) von Max Halbe.
Produktionsnotizen
Die Dreharbeiten zu Jugend begannen im Oktober 1937 mit den Außenaufnahmen in der Mark Brandenburg (bei Ferch und Ketzin/Havel). Ab dem 6. November 1937 wurden in den nächsten rund vier Wochen bis um den 8. Dezember 1937 die Atelieraufnahmen im Tobis-Atelier Berlin-Grunewald hergestellt. Der Film wurde am 12. April 1938 in Dresden uraufgeführt, die Berliner Premiere fand am 3. Mai desselben Jahres im Gloria-Palast statt.
Eduard Kubat hatte die Produktionsleitung. Hermann Warm und Carl Haacker gestalteten die Filmbauten, Ilse Fehling entwarf die Kostüme. Hermann Storr sorgte für den Ton, Wolfgang Schleif war Harlans Regieassistent.
Ein Musiktitel wurde gespielt: “Lang, lang ist’s her”.
Der Film erhielt das staatliche Prädikat: „künstlerisch wertvoll“.
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