Boccaccio

Boccaccio (1936)

An den gewagten Novellen des noch unbekannten Dichters Giovanni Boccaccio scheiden sich die Geister oder vielmehr: die Geschlechter im italienischen Örtchen Ferrara. Während die Frauen die Texte voller Entzücken lesen, sind die Männer über Boccaccios Dichtungen schlichtweg empört. Eines Abends hat der Herzog Cesare ein Rendezvous mit der Frau des Verlegers Calandrino. Als Calandrino unerwartet nach Hause kommt, kann Cesare in letzter Sekunde unerkannt entkommen. Aber das nützt ihm nichts, denn in Boccaccios nächster Novelle werden Cesares Abenteuer detailliert geschildert. Da niemand den mysteriösen Schriftsteller kennt, wird kurzerhand Calandrino ins Gefängnis gesteckt, denn schließlich ist dieser Boccaccios Verleger. Boccaccio selbst wird von Richter Petruccio in Abwesenheit zum Tode verurteilt, nur bleibt die Frage: Wer ist dieser Dichter? Und wo findet man ihn?

Erscheinungsdatum
1936-07-30
TMDB
6.0 / 10 (2)
Laufzeit
1 Std. 28 Min.
Genres
Musik
Regie
Herbert Maisch

Besetzung

Wissenswertes

Boccaccio ist ein 1936 gedrehter deutscher Operetten-Spielfilm von Herbert Maisch. Die Hauptrollen spielen Willy Fritsch und Heli Finkenzeller.

Hintergrund

Der Film wurde von der Universum-Film AG Berlin unter der Herstellungsleitung von Max Pfeiffer zwischen Mitte Februar und Mitte April 1936 in den Ufa-Ateliers Neubabelsberg produziert und am 11. August 1936 im UFA-Palast (Berlin) uraufgeführt.

Die Filmmusik stammt von Franz Doelle, die Liedtexte von Charles Amberg. Einzelne Lieder wie „Bella Fiametta“, „Alles, alles tu’ ich aus Liebe“ und „Strahlende Sonne“ erschienen, interpretiert von Charles Amberg, im Ufaton Verlag.

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