Abschied

Abschied (1968)

Im August 1914, im allgemeinen Freudentaumel über den bevorstehenden Krieg, trifft der 17-jährige Münchener Bürgerssohn Gastl eine Entscheidung: Er wird diesen Krieg nicht mitmachen. Dieser Entschluss bedeutete eine Wende in seinem Leben - Abschied von seiner Klasse, seiner Familie - er will anders werden.

Erscheinungsdatum
1968-10-10
TMDB
6.6 / 10 (5)
Laufzeit
1 Std. 47 Min.
Genres
Drama, Historie
Regie
Egon Günther

Besetzung

Wissenswertes

Abschied ist eine deutsche Literaturverfilmung der DEFA von Egon Günther aus dem Jahr 1968 und ein Schwarzweißfilm. Sie beruht auf dem gleichnamigen Roman von Johannes R. Becher.

Produktion

Abschied beruht auf dem Roman Abschied von Johannes R. Becher. Der Film wurde ab 1967 in Berlin, Dresden, Leipzig, München, Potsdam sowie auf der Festung Königstein gedreht. Am Szenarium wirkte SED-Politiker Alexander Abusch beratend mit. Die Filmmusik stammt aus einem Requiem von Paul Dessau. Die Kostüme schuf Werner Bergemann, das Szenenbild stammt von Harald Horn, wobei die Bauausführung Heike Bauersfeld übernahm.

Der Film erlebte am 10. Oktober 1968 im Berliner Kosmos seine Filmpremiere und lief am 18. Oktober 1968 in den Kinos der DDR an. Er wurde mit dem Prädikat „Besonders wertvoll“ ausgezeichnet, jedoch bald aufgrund seiner Stilmittel kritisiert. Egon Günther und Günter Kunert hatten die Romanvorlage „als modernes satirisches Spektakel, antibürgerlich und pazifistisch zugleich“ umgesetzt. Auf dem 9. Plenum des ZK der SED am 24.

Bereits am 29. November 1968 wurde er in Bochum an der Ruhr-Universität gezeigt. Während er im Fernsehen der DDR nie lief, zeigte ihn das ZDF am 24. Mai 1971 im bundesdeutschen Fernsehen. Im Jahr 2007 erschien der Film bei Icestorm auf DVD.

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