Der Mädchenkrieg

Der Mädchenkrieg (1977)

Die drei Töchter des Dessauer Kaufmanns Sellmann ziehen 1936 mit ihrem Vater nach Prag, wo er eine Stelle als Direktor der Böhmischen Landesbank annimmt. Für die drei unterschiedlichen Frauen beginnt ein neues Leben, das der Film über einen Zeitraum von zehn Jahren begleitet. Der Zweite Weltkrieg wird bald beginnen.

Erscheinungsdatum
1977-06-07
TMDB
9.0 / 10 (1)
Laufzeit
2 Std. 19 Min.
Genres
Drama
Regie
Bernhard Sinkel, Alf Brustellin

Besetzung

Wissenswertes

  • Auszeichnungen: 2 · Nominierungen: 0. Darunter: Silver Shell for Best Director; Silberne Muschel/Beste Schauspielerin

Der Mädchenkrieg ist ein deutscher Spielfilm aus dem Jahre 1977 von Bernhard Sinkel und Alf Brustellin nach dem gleichnamigen Roman von Manfred Bieler.

Produktionsnotizen

Der Mädchenkrieg wurde innerhalb von 59 Drehtagen vom 7. September bis zum 15. Dezember 1976 in Prag und Umgebung sowie in Venedig gedreht. Die Fertigstellung des Films erfolgte am 1. Juni 1977. Die Uraufführung fand am 7. Juni 1977 statt. Der Massenstart war am 24. August 1977 mit der Berliner Erstaufführung im Gloria-Palast. Die Fernseherstausstrahlung von Der Mädchenkrieg erfolgte am 25. Dezember 1980 in der ARD.

Joachim von Vietinghoff hatte die Herstellungsleitung, die Bauten stammen aus der Hand von Hans Gailling und (vor Ort in Prag) Karel Vacek. Die Kostüme entwarf Maleen Pacha. Bernd Heinl assistierte Dietrich Lohmann bei der Kameraarbeit. Lena Valaitis lieferte die Gesangseinlagen. Der Mädchenkrieg erhielt das Filmprädikat „besonders wertvoll“.

Bei der 21-jährigen, mit mehreren Preisen bedachten Debütantin Katherine „Kaki“ Hunter handelt es sich um eine Kalifornierin, die anschließend in die USA heimkehrte und ihre Filmkarriere mit wenig anspruchsvollen Arbeiten wie Porky’s (1982) bis in die frühen 1990er Jahre fortsetzte.

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