Eolomea (1972)
Innerhalb von drei Tagen sind acht Transport-Raumschiffe spurlos verschwunden. Auch die Orbitalstation „Margot“ schweigt urplötzlich. Die Weltraumbehörde steht vor einem Rätsel und sieht sich gezwungen, ein absolutes Flugverbot in dem mysteriösen Sektor zu verhängen. Lotse Kun und Kosmonaut Dan verrichten währenddessen auf einem nahen Asteroiden ihren Dienst, als sich trotz Flugverbots ein Objekt der Orbitalstation „Margot“ nähert. Dan erhält den Auftrag, diesem den Weg zu versperren.
- Erscheinungsdatum
- 1972-09-21
- TMDB
- 5.4 / 10 (35)
- Laufzeit
- 1 Std. 22 Min.
- Genres
- Drama, Science Fiction
- Regie
- Herrmann Zschoche
Besetzung
- Cox Habbema — Professor Maria Scholl
- Ivan Andonov — Daniel Lagny
- Rolf Hoppe — Olo Tal
- Holger Mahlich — Navigator
- Всеволод Санаев — Kun
- Benjamin Besson — Sima Kun
- Evelyn Opoczynski — Mitabeiterin von Professor Scholl
- Wolfgang Greese — Ratsvorsitzender
- Kurt Höhne — Ratsmitglied
- Arndt-Michael Schade — Erster Havarietechniker
- Harald Wandel — Zweiter Havarietechniker
- Jürgen Scharfenberg — Dritter Havarietechniker
Wissenswertes
Eolomea ist ein Science-Fiction-Spielfilm der DEFA und wurde 1972 von Regisseur Herrmann Zschoche, basierend auf einem Drehbuch von Angel Wagenstein, verfilmt. Der Film wurde mit Unterstützung der Filmgesellschaften der Sowjetunion und von Bulgarien hergestellt.
Produktion und Veröffentlichung
Eolomea wurde als 70-mm-Film im Format DEFA-70 und auf ORWO-Color gedreht. Für die Tonwiedergabe wurde das Sechs-Kanal-Magnettonverfahren angewandt. Die Galapagos-Szenen wurden an der bulgarischen Schwarzmeerküste gedreht. An einer Stelle ist noch eine bulgarische Beschriftung zu sehen.
Als Synchronsprecher wirkten Manfred Krug (Daniel Lagny), Walter Richter-Reinick (Kun, der Lotse) und Hans-Dieter Leinhos (Pierre Brodski) mit. Die Stimme des Roboters RA 0560 kam von Carmen-Maja Antoni.
Der Film hatte am 21. September 1972 im Berliner Kino International Premiere und lief einen Tag später regulär in den Kinos an.
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