Rampenlicht

Rampenlicht (1952)

Limelight

Das Meisterwerk aus Lachen und Tränen vom Meister der Komödie!

Kurz vor dem Ersten Weltkrieg muss der alternde Komiker Calvero erkennen, dass er am Ende seiner Karriere angekommen ist. Eines Tages rettet er die junge Balletttänzerin Theresa vor dem Selbstmord und macht es sich fortan zur Aufgabe, ihr neues Selbstvertrauen für eine Rückkehr auf die Bühne zu geben. Während Theresa aus Dankbarkeit glaubt, sich in Calvero verliebt zu haben und ihn vergeblich bittet, sie zu heiraten, wird Calvero von dem Wunsch erfüllt, noch ein letztes Mal im Rampenlicht zu stehen

Erscheinungsdatum
1952-10-16
TMDB
7.9 / 10 (624)
Laufzeit
2 Std. 12 Min.
Genres
Liebesfilm, Drama, Komödie
Regie
Charlie Chaplin

Besetzung

Wissenswertes

  • Einspielergebnis: 8 Mio. $
  • Budget: 900.000 $
  • Spielte das 8,9-Fache des Budgets ein
  • Auszeichnungen: 2 · Nominierungen: 1. Darunter: Oscar für die beste Filmmusik (Drama); National Board of Review/Top Ten Filme

Rampenlicht ist ein US-amerikanischer Spielfilm von Charles Chaplin aus dem Jahr 1952. Das Melodram, mehr Tragikomödie als Komödie, gestaltete er zu einer Hommage an das Londoner Varieté-Milieu, in dem er seine Karriere begann.

Entstehung des Films

Der Film wurde von der Firma United Artists produziert, die Chaplin 1919 zusammen mit einigen Künstler-Kollegen gegründet hatte, um von dem Produktionsbetrieb in Hollywood unabhängig zu sein. Die Dreharbeiten fingen am 19. November 1951 an und waren am 25. Januar 1952 abgeschlossen. Den Dreharbeiten ist eine Phase von mehreren Jahren vorausgegangen, in denen Chaplin sich auf den Film vorbereitet hat.

Der Film wurde am 16. Oktober 1952 in London erstmals gezeigt, in Anwesenheit Chaplins, der sich auf einer Promotion-Tour nach England befand. In den Vereinigten Staaten, wo Chaplin aus politischen Gründen zu einer unerwünschten Person geworden war, wurde der Film am 23. Oktober 1952 in New York gezeigt. Ein breites Publikum in den USA bekam den Film hier aber erst 20 Jahre später in den Kinos zu sehen. In Deutschland fand die Premiere am 24.

Zu Chaplins Vorbereitungen auf den Film gehören mehrere Fragmente, die mit dem Titel Footlights für einen geplanten Roman bestimmt gewesen sein mögen. Sie wurden erst mehr als 30 Jahre nach Chaplins Tod in der Cineteca di Bologna in Chaplins Nachlass gefunden und liegen seit 2014 veröffentlicht vor. Die Fragmente wurden mit Schreibmaschine geschrieben und von Chaplin mit handschriftlichen Korrekturen versehen.

In den Fragmenten wird insbesondere die Vorgeschichte der Ballerina Terry und des Clowns Calvero geklärt. Im Vergleich mit den Angaben in dem Film lassen sich aber einige Unterschiede erkennen. In den Fragmenten heißt Terry nicht Thereza Ambrose, sondern Terry Ambrose. Sie hat zwei Schwestern, die bis zum Beginn der in dem Film gezeigten Handlung gestorben sind.

Zu den weiteren Vorbereitungen für den Film gehörten das Schreiben des Drehbuchs und der Aufbau der Kulissen in dem Stil, wie er für die Zeit von Chaplins Kindheit und Jugend in London charakteristisch war. Die Vorbereitungen mögen ca. 3 Jahre in Anspruch genommen haben. Aus dem Material, das für den fertigen Film bei den Dreharbeiten entstand, wurden mehrere Szenen gestrichen.

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