Der Fall Deruga (1938)
Der Arzt Dr. Deruga wird verdächtigt, seine geschiedene Frau aus Habgier vergiftet zu haben. Sie starb, nachdem sie Deruga – er ist arm und verschuldet – in ihrem Testament als Alleinerben eingesetzt hatte. Viele Zeugen sagen vor Gericht gegen ihn aus, auch Marta, die beste Freundin der Toten. Nur seine Nichte Mingo hält ihn für unschuldig und recherchiert auf eigene Faust.
- Erscheinungsdatum
- 1938-09-21
- TMDB
- 9.0 / 10 (1)
- Laufzeit
- 1 Std. 45 Min.
- Genres
- Krimi
- Regie
- Fritz Peter Buch
Besetzung
- Willy Birgel — Dr. Stefan Deruga
- Dagny Servaes — Baronin Truschkowitz
- Georg Alexander — Baron Truschkowitz
- Käthe Haack — Marta Schwertfeger
- Paul Bildt — Landgerichtsvorsitzender Dr. Zeunemann
- Erika von Thellmann — Therese Klinkhardt
- Fritz Odemar — Hofrat Dr. Mäulchen
- Beppo Brem — Friseur Alfinger
- Josefine Dora — Garderobiere
- Edith Meinhard — Serviererin
- Geraldine Katt — Baroness Mingo Truschkowitz
- Claire Winter — Ursula Züger
Wissenswertes
Der Fall Deruga ist ein deutscher Kriminal- und Gerichtsfilm aus dem Jahr 1938, der unter der Regie von Fritz Peter Buch entstand. Die Handlung basiert auf dem gleichnamigen Roman von Ricarda Huch. Die Hauptrollen verkörpern Willy Birgel, Geraldine Katt, Dagny Servaes und Georg Alexander.
Produktionsnotizen
Die Dreharbeiten zu Der Fall Deruga fanden vom 2. Mai 1938 bis Juni 1938 statt. Die Aufnahmen entstanden in den Ateliers der UFA in Berlin-Tempelhof. Die Uraufführung von Der Fall Deruga war am 1. August 1938 im Ufa-Palast in Hamburg. In Berlin wurde der Film erstmals am 22. September 1938 im Capitol am Zoo aufgeführt. Am 25. Juli 1938 erging durch die nationalsozialistische Filmprüfstelle ein entsprechendes Jugendverbot für den Film.
Die Bauten stammen von den Filmarchitekten Ludwig Reiber und Willi Depenau. Die Musik für den Film komponierte Hans Ebert und der verantwortliche Tonmeister war Werner Pohl. Für die Aufnahmeleitung zeichnete Günther Grau verantwortlich.
Der Filmstoff nach dem Roman von Ricarda Buch wurde im Jahr 1958 mit dem Titel … und nichts als die Wahrheit neu verfilmt. Unter der Regie von Franz Peter Wirth verkörperten O. W. Fischer, Marianne Koch und Ingrid Andree die Hauptrollen.
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