Moon 44

Moon 44 (1990)

In der äußeren Zone... brauchst du einen Freund.

Im Jahr 2038 sind alle Rohstoffvorkommen der Erde erschöpft, die Menschheit hat daher damit begonnen, in den Tiefen des Alls nach Rohstoffen zu suchen. Fündig wurde man auf Monden von Planeten außerhalb des Sonnensystems, welche größtenteils unbewohnbar sind und das Erz daher von automatischen Förderrobotern abgebaut wird, welche auch als Personentransporter dienen. Der Abbau und Abtransport - sobald die Speicher voll sind, startet der Förderroboter seinen Rückflug zur Erde - erfolgt ebenfalls automatisch. Allen voran betreibt die Galactic Mining Corporation den Abbau der Rohstoffmonde; deren größter Konkurrent - Pyrite - schreckt aber nicht davor zurück, mit Gewalt an Rohstoffe bzw. Förderanlagen zu kommen...

Erscheinungsdatum
1990-02-15
TMDB
5.1 / 10 (161)
Laufzeit
1 Std. 26 Min.
Genres
Science Fiction
Regie
Roland Emmerich

Besetzung

Wissenswertes

Moon 44 ist ein Science-Fiction-Film aus dem Jahr 1990, der von Roland Emmerich inszeniert und produziert wurde. Der Film handelt von einem Megakonzern, der die Rohstoffförderung im All kontrolliert und von der Konkurrenz angegriffen wird, weshalb er hochbegabte Jugendliche mit Sträflingen zusammen bringt, wobei die Sträflinge als Kampfpiloten dienen und die Jugendlichen deren Hubschrauber steuern.

Hintergrund

Ursprünglich sollte der Film Wings heißen, doch weil es bereits einen US-Stummfilm mit dem Namen Wings gab, ging man zu erwartendem Titelschutz-Ärger aus dem Weg.

Der mit geringem Budget realisierte Film war der letzte, der in Emmerichs schwäbischer Heimat entstanden ist.

Der Film wurde innerhalb eines knappen halben Jahres in einer ausgedienten Panzerfabrik in Renningen bei Leonberg abgedreht. Zur Seite standen Emmerich dabei Dean Heyde als Produktionsleiter und Karl Walter Lindenlaub als Kameramann, die beide bereits bei Hollywood Monster im Stab waren, sowie erstmals der Modellbauer und Tricktechniker Volker Engel, der später mehrere Auszeichnungen für seine Spezialeffekte in Independence Day erhielt.

Joel Goldsmith, der Sohn von Jerry Goldsmith, komponierte für Moon 44 eine seiner ersten eigenen, größeren Filmmusiken. Der orchestrale Stil mit heroischen Fanfaren, düsteren Synthesizer-Effekten, Perkussionsattacken und repetitiven Rhythmusfiguren erinnert an den Stil seines Vaters. Eingespielt wurde die Musik vom Symphonie-Orchester Graunke (heute: Münchner Symphoniker).

Moon 44 startete am 15. Februar 1990 in den deutschen Kinos.

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