In flagranti (1944)

Eine frischgebackene Detektivin hat in ihrem ersten Fall einen Ingenieur zu beobachten und benimmt sich dabei so ungeschickt, dass sie für eine Diebin und Hochstaplerin gehalten wird.

Erscheinungsdatum
1944-01-31
TMDB
8.0 / 10 (1)
Laufzeit
1 Std. 27 Min.
Genres
Komödie
Regie
Hans Schweikart

Besetzung

Wissenswertes

In flagranti ist ein als Screwball-Komödie angelegter deutscher Spielfilm aus dem Jahr 1944, der unter der Regie von Hans Schweikart entstand. Die Hauptrollen verkörperten Ferdinand Marian, Margot Hielscher und Oskar Sima.

Produktionsnotizen

Die Dreharbeiten zu In flagranti fanden im Jahr 1943 überwiegend in den Studios der Bavaria in Geiselgasteig statt. Der Film durchlief am 12. Januar 1944 die Zensur der nationalsozialistischen Filmprüfstelle und wurde für die Kinovorführungen freigegeben. Die Uraufführung war am 31. Januar 1944.

Die Bauten stammen von Alois Metzerer und die Musik für den Film komponierte Peter Kreuder; sie ist mit Liedtexten von Hans Fritz Beckmann versehen. Herstellungsleiter und Produzent bei diesem Film war der zu dem damaligen Zeitpunkt bei der Bavaria tätige Heinrich Haas.

In flagranti erzielte bereits drei Monate nach der Uraufführung ein Einspielergebnis in Höhe von RM 633.000 bei prognostizierten Gesamteinnahmen von RM 4.000.000 und war somit auch ein kommerzieller Erfolg.

In der Filmkomödie In flagranti verkörpert der Schauspieler Ferdinand Marian eine sympathische Rolle in einem erfolgreichen Unterhaltungsfilm. Im Jahr 1940 wirkte er jedoch nur widerwillig in dem antisemitischen nationalsozialistischen Spielfilm Jud Süß von Veit Harlan in der Hauptrolle des Joseph Süß Oppenheimer mit und war damit als Darsteller stigmatisiert.

Auch der Drehbuchautor Ernst Marischka stand auf der Liste des Reichsministeriums für Volksaufklärung und Propaganda als zugelassener Filmautor. In den Nachkriegsjahren erlangte er unter anderem als Regisseur der Sissi-Trilogie sehr große Bekanntheit.

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