Der unheimliche Mr. Sardonicus

Der unheimliche Mr. Sardonicus (1961)

Mr. Sardonicus

Bei der Schändung des väterlichen Grabes erstarrt das Gesicht eines Mannes zur Totenfratze. Ein Arzt soll ihn davon befreien. Atmosphärisch dichter B-Horrorfilm, der effektvoll filmische Tricks - und auch manche Häßlichkeit - zu bedienen versteht und handfesten Gruselkintopp mit einigen suggestiven Andeutungen verbindet. Eindrucksvoll: Oscar Homolka, der eine intensive Studie als einäugiger Kammerdiener bietet...

Erscheinungsdatum
1961-10-08
TMDB
6.3 / 10 (80)
Laufzeit
1 Std. 29 Min.
Genres
Horror, Mystery
Regie
William Castle

Besetzung

Wissenswertes

  • Basiert auf: Sardonicus

Der unheimliche Mr. Sardonicus ist ein US-amerikanischer Gruselfilm von William Castle mit Guy Rolfe in der Titelrolle und Oskar Homolka als sein finsterer Hausdiener.

Wissenswertes

Wie bei William Castles Gruselfilmproduktionen der ausgehenden 1950er und frühen 1960er Jahre üblich, arbeitete der Produzent und Regisseur auch hier mit einigen Gimmicks, um die Spannung hochzuhalten und die Zuschauer zur „Mitarbeit“ zu bewegen. Kurz vor dem Ende dieses Films sprach Castle diesmal die Kinobesucher direkt von der Leinwand an und forderte sie auf, an einer Bestrafungsabstimmung, der sog. „Punishment Poll“, teilzunehmen.

Der Name Mr. Sardonicus leitet sich vom Begriff Sardonismus ab, dem grimmig-breiten, bösartig-schmerzvollen Lachen wie etwa das Richard Widmarks in der Rolle des Killers Tommy Udo 1947 in Der Todeskuß.

Gesichter, die zu absurd lachenden Fratzen entstellt wurden, gab und gibt es als wirkungsvolles Gruselelement mehrfach in amerikanischen Film- und Fernsehproduktionen:

die „Gentlemen“ in der Buffy-Folge Buffy – Im Bann der Dämonen: Das große Schweigen

Lon Chaney senior in einer Maskierung in Um Mitternacht

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