U-Boote westwärts!

U-Boote westwärts! (1941)

Nach nur wenigen Stunden Heimaturlaub erhält die Besatzung eines deutschen U-Bootes einen neuen Einsatzbefehl. Auf ihrer Patrouille stoppen sie einen neutralen holländischen Dampfer und überprüfen die Ladung. Anstatt der in den Frachtpapieren deklarierten Nähmaschinen finden sie aber Flugzeugteile. Der Prisenordnung entsprechend wird der Dampfer zur Versenkung mit Sprengpatronen vorbereitet, als plötzlich ein englisches Torpedoboot auftaucht, das als Geleitschutz eines sich in der Nähe befindlichen alliierten Konvois dient. Kommandant Hoffmeister kann mit knapper Not sein Boot auf Tauchstation bringen, doch den vier Männern des Prisenkommandos gelingt es nicht, rechtzeitig von dem holländischen Dampfer zu kommen. Nur knapp entkommt das U-Boot einem Rammversuch des Torpedobootes und den anschließenden Wasserbomben. Das Prisenkommando aber ist von den Engländern gefangengenommen worden.

Erscheinungsdatum
1941-05-09
TMDB
6.8 / 10 (9)
Laufzeit
1 Std. 40 Min.
Genres
Kriegsfilm
Regie
Günther Rittau

Besetzung

Wissenswertes

U-Boote westwärts! ist ein deutscher Kriegsfilm des Regisseurs Günther Rittau aus dem Jahr 1941.

Hintergrund

Der Film wurde auf echten U-Booten und mit originalen U-Boot-Besatzungen als Statisten gedreht; darunter Besatzungsmitgliedern von U 95, dem Schwesterboot von U 96 ("Das Boot"). Auch Karl Dönitz, der Befehlshaber der U-Boot-Flotte, spielte sich selbst.

Im Film wird das Typ IX B-U-Boot U 123 verwendet. Sein Tiefenmesser zeigt als maximale Tauchtiefe nur 80 Meter, obwohl diese U-Boote bis über 250 Meter tief tauchen konnten. Die tatsächliche Tauchtiefe war aber zur Entstehungszeit des Filmes, mitten im Zweiten Weltkrieg, noch geheim. Daher wurde sie verschleiert, um dem Feind durch den Film keine verwertbaren Hinweise zu geben.

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