Das Himmelsschiff

Das Himmelsschiff (1918)

Himmelskibet

Menschliche Forscher treffen auf vegetarische Marsianer.

Erscheinungsdatum
1918-02-22
TMDB
6.4 / 10 (36)
Laufzeit
1 Std. 37 Min.
Genres
Science Fiction, Abenteuer, Fantasy
Regie
Holger-Madsen

Besetzung

Wissenswertes

Das Himmelsschiff ist ein dänischer Science-Fiction-Film von 1918 und gilt als einer der ersten Spielfilme, der die Raumfahrt thematisiert. Seine pazifistische Botschaft stand im Kontext des Ersten Weltkriegs, der sich zum Zeitpunkt der Produktion im Sommer 1918 in seiner Endphase befand.

Produktion

Dänemark war vor und im Ersten Weltkrieg eines der wichtigsten filmproduzierenden Länder, dessen Produktionen auch in Deutschland weite Verbreitung fanden. Der Hauptdarsteller Gunnar Tolnaes war in Deutschland durch Filme wie Die Lieblingsfrau des Maharadscha (1917) äußerst populär; Lilly Jacobson spielte auch in diesem „Kolossalgemälde“, so die deutsche Presse, mit.

Die Außenaufnahmen fanden in einem Steinbruch südlich von Kopenhagen statt. Laut zwei Werbeanzeigen in den Oldenburger Nachrichten für Stadt und Land vom 4. und 10. Oktober 1918 wurde der Film auch in den dortigen Wall-Lichtspielen aufgeführt; angeblich hatte seine Produktion drei Millionen Mark gekostet. In der Anzeige vom 10. Oktober wurde gebeten, auch die Nachmittagsvorstellungen zu besuchen, da der „… Andrang abends zu gewaltig“ sei.

Der pazifistische Handlung weist starke Ähnlichkeit mit Albert Daibers zweibändigem utopischem Roman Die Weltensegler auf, dessen Bände 1910 (Drei Jahre auf dem Mars) und 1914 (Vom Mars zur Erde) in Stuttgart erschienen und in dem eine Gruppe von Tübinger Professoren auf dem Mars ebenfalls eine friedliche und demokratische Welt vorfindet, die als politisches und kulturelles Gegenmodell zum deutschen Kaiserreich dienen sollte.

Auf Wikipedia weiterlesen · Text aus Wikipedia, CC BY-SA 4.0. Daten aus Wikidata.

Empfohlen