Blaubart (1951)
Barbe-Bleue
Der "Blaubart" des Autors Charles Perrault ist jener Balladenritter, der seine sechs Frauen auf die Probe zu stellen pflegte, indem er ihnen, eine Reise vorschützend, den Schlüssel zu einem Gemach aushändigte, das sie unter keinen Umständen betreten dürften; keine konnte der Neugier widerstehen, und so mußten sie mit dem Leben büßen.
- Erscheinungsdatum
- 1951-09-27
- TMDB
- 6.5 / 10 (4)
- Laufzeit
- 1 Std. 35 Min.
- Genres
- Drama, Komödie
- Regie
- Christian-Jaque
Besetzung
- Pierre Brasseur — Amédée de Salfère dit Barbe-Bleue
- Cécile Aubry — Aline
- Jean Debucourt — Le majordome
- Robert Arnoux — Mathieu les grands pieds
- Jacques Sernas — Giglio
- Célina Cély — Anny Fling
- Georges Chamarat — Le chapelain
- Elly Norden — Cunégonde von Kronberg Meinscnichtsgonfried
- Fernand Rauzéna — Giuseppe
- Ina Halley — Anne
- Henri Rollan — Le comte d'Etioles
- Denise Cormand — Valentine d'Etioles
Wissenswertes
Blaubart ist ein französisch-schweizerisch-deutscher Kinofilm aus dem Jahr 1951 von Christian-Jaque mit Hans Albers in der Titelrolle. Seine sehr viel jüngere Ehefrau spielt Cécile Aubry. Dem Film liegt das gleichnamige Märchen von Charles Perrault zugrunde.
Produktionsnotizen
Blaubart entstand im Spätwinter/Frühling 1951 (aus Kostengründen unter anderem auf einem Bauernhof und einem Filmatelier im österreichischen Thiersee) für rund zwei Millionen D-Mark Produktionskosten und wurde am 1. November 1951 im Turm-Palast in Frankfurt am Main erstmals in Deutschland gezeigt. Die (West-)Berliner Premiere fand am 20. Dezember 1951 statt. Bereits am 20. November 1951 konnte man Blaubart auch in Österreich sehen.
Otto Lehmann und Herbert Uhlich waren Produktionsleiter. Georges Wakhévitch zeichnete für die Filmbauten verantwortlich, die österreichischen Filmbauten im ÖFA-Atelier in Thiersee schuf Wolf Witzemann. Franz Zimmermann übernahm bei dem des Deutschen unkundigen Franzosen Christian-Jaque die deutsche Dialogregie.
Hier spielte Pierre Brasseur den Blaubart, Jean Debucourt den Haushofmeister, Jeanne Morlet die Amme und Robert Arnoux den Matthes. Cécile Aubry war in beiden Sprachfassungen zu sehen. Dafür musste sie bis zu zehn Stunden täglich Sprachunterricht nehmen. Alle anderen Darsteller wirkten in beiden Versionen mit.
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