Ich bin Kuba

Ich bin Kuba (1964)

Soy Cuba

In vier Episoden erzählt der Film von der sich allmählich formenden Rebellion gegen den Diktator Batista bis zum siegreichen Einmarsch der Rebellen in Havanna am 2. Januar 1959 und der Machtübernahme durch Fidel Castro.

Erscheinungsdatum
1964-10-26
TMDB
7.9 / 10 (267)
Laufzeit
2 Std. 21 Min.
Genres
Drama
Regie
Micheil Kalatosischwili

Besetzung

Wissenswertes

  • Einspielergebnis: 274.098 $

Ich bin Kuba ist ein sowjetisch-kubanischer Propagandafilm aus dem Jahre 1964, bei dem Michail Kalatosow Regie führte. Der Film zeigt in vier im vorrevolutionären Kuba angesiedelten, inhaltlich eigenständigen Episoden, wie sich aus dem Leiden der Bevölkerung der Widerstand gegen das Regime von Fulgencio Batista formiert. Er wurde weder von der kubanischen noch von der russischen Öffentlichkeit positiv aufgenommen und war fast vollständig vergessen, bis er von Filmschaffenden aus den USA in den 1990er Jahren wiederentdeckt wurde. Die akrobatischen Kamerafahrten und die markante Inszenierung verhalfen dem Film insbesondere im angloamerikanischen Raum zu spätem Ruhm.

Entstehung

Kurz nachdem die Kubanische Revolution 1959 die Diktatur von Fulgencio Batista gestürzt hatte, wandte sich das kubanische Filminstitut (ICAIC) auf der Suche nach Unterstützung im Filmbereich an andere sozialistische Staaten, insbesondere um dem Problem fehlender Fachkräfte zu begegnen.

Der Prozess der Vorbereitung, des Drehs und des Schnitts des Films erwies sich als lang, beklemmend und insbesondere voller Schwierigkeiten zwischen der kubanischen und der russischen Seite im Hinblick auf das ästhetische Verständnis. Die Leitung des ICAIC beauftragte Enrique Pineda Barnet, die russische Filmcrew mit allen Informationen zu versorgen und sie mit den territorialen und kulturellen Aspekten des Landes vertraut zu machen.

Die Dreharbeiten dauerten von Oktober 1962 (nach anderer Quelle: Februar 1963) bis Juni 1964. Gedreht wurde ausschließlich mit einer Kamera des Typs Éclair Cameflex CM3. Zu den Drehorten in Havanna zählten die Hotels Capri und Habana Libre, die Zigarrenfabrik von H. Upmann sowie das Armenviertel "Las Yaguas". Die zweite Geschichte (um den Bauern Pedro) wurde in der westkubanischen Provinz Pinar del Rio verfilmt.

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