Sieben Chancen

Sieben Chancen (1925)

Seven Chances

Buster erbt ein Vermögen - sieben Millionen Dollar. Ausgesorgt! Die Sache hat nur einen Haken. Der Ehemuffel muß unter die Haube, und zwar heute noch. Aber wie die passende Frau fürs Leben finden? Am besten per Heiratsannonce. Prompt stürmen 500 Möchtegern Gattinnen mit Schleier auf dem Kopf und Ja-Wort auf den Lippen in die Kirche. Das ist der Frauen doch zuviel. Auf flinken Freiersfüßen läuft Buster allen Bräuten davon - dem Eheglück direkt in die Arme.

Erscheinungsdatum
1925-03-15
TMDB
7.5 / 10 (346)
Laufzeit
56 Min.
Genres
Komödie, Liebesfilm
Regie
Buster Keaton

Besetzung

Wissenswertes

  • Einspielergebnis: 598.288 $
  • Basiert auf: Seven Chances

Sieben Chancen ist eine Stummfilmkomödie von und mit Buster Keaton aus dem Jahr 1925. Der Film basiert auf David Belascos Bühnenproduktion des gleichnamigen Stücks von Roi Cooper Megrue. Der erfolglose Geschäftsmann Jimmie erbt sieben Millionen Dollar, wenn es ihm innerhalb weniger Stunden gelingt zu heiraten.

Produktionsgeschichte

Joseph Schenck, Produzent der Filme Keatons, hatte die Rechte an Seven Chances ohne Rücksprache mit Keaton erworben und dem einstigen Rechteinhaber John McDermott auch den Posten des Co-Regisseurs zugesichert. Das Stück von Roi Cooper Megrue hatte 1916 Premiere und war für Keaton „jene Art unglaubwürdige Komödie, die ich nicht mag“.

Auch bei den Dreharbeiten bestand Keaton auf seine gewohnte künstlerische Freiheit. Der bei allen Entscheidungen übergangene McDermott stieg schließlich aus der Produktion aus. Gedreht wurde auf 35 mm und in Schwarz-weiß. Der romantische Prolog, in dem Jimmie sich in allen vier Jahreszeiten nicht traut, Mary seine Liebe zu gestehen, wurde im Technicolor Process No. 2 gefilmt.

Vor der Kamera arbeitete er erstmals mit dem Charakterdarsteller und Komödianten Snitz Edwards zusammen, der auch bei nachfolgenden Produktionen an der Seite Keatons zu sehen ist. Die auffällige Verfolgungsjagd am Höhepunkt des Films realisierte er mit rund 500 als Bräute zurechtgemachten Statistinnen in den Straßen von Los Angeles. Als Rezeptionistin im Country-Club hat auch der spätere Filmstar Jean Arthur einen kleinen Auftritt.

Als Keaton die fertig geschnittene Komödie wie üblich im Rahmen von Voraufführungen zeigte, hielten sich nach seinen Angaben die Reaktionen in Grenzen. Nur als er im Film während der Verfolgungsjagd zufällig einige Felsbrocken löste und ins Rollen brachte, reagierten die Zuschauer „zum ersten Mal während des Films“ mit aufgeregter Erwartung.

ausweicht. Zu dem neuen Finale meinte Keaton: „Nur dadurch wurde der Film gerettet.“

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