Der Willi-Busch-Report (1980)

Das Leben an der Grenze zur DDR ist so trist wie die "Werra-Post". Um die Auflage zu steigern, wird Willi Busch, Reporter und Erbe des Lokalblatts, aktiv: Mal demoliert er Telefonzellen, mal fantasiert er ein Kind zur Prophetin, die mit Schafen spricht. Nur als er einem Toten eine Spitzelvergangenheit andichtet, werden aus Willis Papierleichen plötzlich echte…

Erscheinungsdatum
1980-04-25
TMDB
4.8 / 10 (6)
Laufzeit
1 Std. 43 Min.
Genres
Drama, Komödie
Regie
Niklaus Schilling

Besetzung

Wissenswertes

  • Auszeichnungen: 1 · Nominierungen: 0. Darunter: Max Ophüls Preis

Der Willi-Busch-Report ist ein deutscher Spielfilm aus dem Jahre 1979.

Hintergrund

Der Film wurde vom 18. März bis zum 6. Mai 1979 gedreht. Drehorte waren Wanfried und Umgebung, Bad Sooden-Allendorf und Duderstadt. Die Uraufführung erfolgte am 27. Oktober 1979 bei den Hofer Filmtagen.

Für die fiktive Stadt Friedheim stand die unmittelbar an der damaligen Grenze zur DDR gelegenen Kleinstadt Wanfried Pate, in der auch die meisten Dreharbeiten stattfanden. Auch viele der im Film mitwirkenden Statisten stammen aus dem Ort und seiner Umgebung. Für den Film wurde die Feldmühle gegenüber von Kleintöpfer niedergebrannt.

Der im Jahre 1979 realisierte Film bekam eine ungeplante „historische“ Fortsetzung. Mit dem Fall der Mauer und der gesamten deutsch-deutschen Grenze rückte das Werratal plötzlich wieder in die Mitte Deutschlands. Schon in den historischen Novembertagen 1989 wurden nicht zuletzt auch von vielen Bewohnern in West wie Ost Forderungen laut, dem ersten Willi-Busch-Report nun doch einen zweiten folgen zu lassen.

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