Mannequin

Mannequin (1938)

Jessie, a young working class woman, seeks to improve her life by marrying her boyfriend, only to find out that he is no better than what she left behind.

Erscheinungsdatum
1938-01-21
TMDB
6.0 / 10 (22)
Laufzeit
1 Std. 35 Min.
Genres
Drama, Liebesfilm
Regie
Frank Borzage

Besetzung

Wissenswertes

Mannequin ist ein amerikanischer Spielfilm mit Joan Crawford und Spencer Tracy unter der Regie von Frank Borzage.

Hintergrund

Joan Crawford hatte in der Umbruchphase vom Stummfilm zum Tonfilm ihren Durchbruch zu einem der weiblichen Topstars von MGM geschafft. Ihre Karriere befand sich seit Mitte der 1930er jedoch in einer dauerhaften Krise. Das Studio setzte sie zu oft in eher seichten Rollen ein und versäumte es, auf Dauer Crawfords darstellerisches Potenzial zu entwickeln.

Frank Borzage, der 1937 einen längerfristigen Vertrag bei MGM unterschrieben hatte, übernahm die Regie. Mannequin steht dabei in einer Reihe zu seinen vorherigen Arbeiten wie Man’s Castle von 1933 mit Spencer Tracy und Loretta Young als obdachlose Liebende oder Living on Velvet, der die schwierige Beziehung zwischen einem von Schuldgefühlen getriebenen Piloten (George Brent) und einer emotional verunsicherten Frau (Kay Francis) schilderte.

Gleichzeitig ist der Film auch eine Parabel über Joan Crawfords eigenen Aufstieg aus ärmlichsten Verhältnissen zu einem hochbezahlten Filmstar, der eine Wochengage von 9.500 US-Dollar bekam. Crawford schaffte es wie die Heldin des Films, zunächst als Tänzerin aus dem Elend ihrer Jugend herauszukommen, um dann einen Filmvertrag zu ergattern. In einem Interview meinte die Schauspielerin zu der Rolle:

Da die überwiegend weiblichen Fans von Crawford, die im Ruf stand, auch privat eine der bestangezogenen Frauen von Hollywood zu sein, von ihr auf der Leinwand ständige Kostümwechsel verlangten, machten die Produzenten aus Jessica das titelgebende Mannequin.

Für Crawford war der finanzielle Erfolg von besonderer Bedeutung. Zu Beginn des Jahres war Crawford neben Stars wie Marlene Dietrich, Kay Francis und Greta Garbo von der Vereinigung der unabhängigen Kinobetreiber zu einem der Stars gewählt wurde, deren Filme Box Office Poison, also Kassengift seien.

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