Superwelt

Superwelt (2015)

Gabi Kovanda, Ende 40, Supermarktangestellte, führt ein Leben zwischen Familie und Beruf, zwischen Einfamilienhaus und Nahversorgungsbetrieb. Gabis Mann Hannes arbeitet bei der Straßenmeisterei, ihr gemeinsamer Sohn Ronnie ist Zeitsoldat beim Bundesheer und wohnt noch zu Hause. Seine ältere Schwester Sabine lebt schon in Wien und kommt nur noch an den Wochenenden vorbei. Gabis und Hannes' Leben scheint geordnet und gesichert. Doch als Gabi eines Tages von der Arbeit nach Hause kommt, geschieht etwas, das ihr Leben mit einem Schlag verändert. Es ist nichts zu sehen, nichts zu hören, und doch trifft es Gabi wie ein Blitz aus heiterem Himmel – die Begegnung mit Gott.

Erscheinungsdatum
2015-03-20
TMDB
5.9 / 10 (7)
Laufzeit
2 Std. 0 Min.
Genres
Drama
Regie
Karl Markovics

Besetzung

Wissenswertes

Superwelt ist ein österreichischer Spielfilm von Karl Markovics aus dem Jahr 2015. Der Film wurde auf dem 45. Berlinale Forum am 9. Februar 2015 erstmals aufgeführt. Bei der Diagonale 2015 wurde Karl Markovics mit dem Thomas-Pluch-Drehbuchpreis ausgezeichnet. Ulrike Beimpold erhielt den Preis als beste Schauspielerin, ebenso beim Österreichischen Filmpreis 2016. Zudem gewann Superwelt in den Kategorien „Bildgestaltung Spielfilm“ und „Szenenbild Spielfilm“.

Hintergrund

Der Film ist einer biblischen Berufungsgeschichte nachgebildet und zieht dabei einige Parallelen zu biblischen Topoi, wie bei der brennenden Thujahecke (Brennender Dornbusch), bei der dreifachen Verleugnung durch ihren Sohn (Verleugnung des Petrus), die Wanderung durch den Sand der Schottergrube (Wüste), bei der Kaffeepause im Bauwagen mit den zwölf Schottergrubenarbeitern (Abendmahl Jesu), das Waschen neben der Wasserpumpe (Jakobsbrunnen) – auff…

Der Film hatte ein Budget von ca. 2,3 Mio. Euro und wurde innerhalb von 35 Drehtagen aufgenommen. Die Zeit von der Idee bis zur Umsetzung beziffert der Regisseur mit ca. zwei Jahren.

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