Heinrich

Heinrich (1977)

Station aus dem Leben des Dichters Heinrich von Kleist: Er dient in der preußischen Garde als Leutnant, aber gegen Napoleon führt er den Kampf in seinen Schriften. Nachdem er die Verlobung mit der Generalstochter Wilhelmine von Zenge löst, begibt er sich auf eine Deutschland- und Frankreichreise mit seiner Schwester Ulrike. Die homoerotische Beziehung zu seinem Jugendfreund Ernst von Pfuel hat keinen Bestand. Und all diese Geschehnisse werden begleitet von einer tiefgreifenden Todessehnsucht.

Erscheinungsdatum
1977-10-13
TMDB
5.3 / 10 (6)
Laufzeit
2 Std. 5 Min.
Genres
Drama
Regie
Helma Sanders-Brahms

Besetzung

Wissenswertes

Heinrich ist ein Ende 1976 entstandenes Spielfilmdrama von Helma Sanders-Brahms. Heinrich Giskes spielt den literarischen Titelhelden.

Produktionsnotizen

Heinrich entstand an 38 Drehtagen vom 20. Mai bis zum 14. Juni und vom 26. Oktober bis zum 23. November 1976 in Berlin, Paris, am Brienzer See, Iseltwald (Schweiz), sowie in Werder und Löcknitz (DDR). Der Film wurde im Mai 1977 während der Internationalen Filmfestspiele von Cannes uraufgeführt. Der deutsche Massenstart war am 14. Oktober 1977 in Berlin, München und Mannheim.

Günther Naumann und Götz Heymann zeichneten für die Ausstattung und Filmbauten verantwortlich, Barbara Baum entwarf die Kostüme. Am Drehbuch arbeiteten Hauptdarsteller Giskes, Kameramann Thomas Mauch und WDR-Redakteur Volker Canaris mit. Gestützt wurde das Manuskript durch schriftliche Aufzeichnungen von Kleists.

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