Lebende Ware

Lebende Ware (1966)

Nach dem Einmarsch deutscher Truppen in Ungarn 1944 leitet Adolf Eichmann umgehend die Deportationen der jüdischen Bevölkerung ein. Himmlers Sonderbeauftragter Kurt Becher requiriert jüdisches Eigentum für die SS, darunter den Weiss-Konzern, den er von den Eigentümern im Tausch gegen das eigene Überleben erpresst. Weitere Tauschgeschäfte Geld gegen Leben werden von Rudolph Kastzner, Unterhändler der jüdischen Seite, angebahnt. Ein Geschäft, das die Nazis persönlich bereichert, die Opfer dagegen vermeintlich korrumpiert. Immerhin, da ist der Film aber schon vorbei, erging aufgrund dieser Verhandlungen am 21. August 1944 Himmlers Befehl, jede weitere Deportation im Machtbereich des Dritten Reichs zu stoppen.

Erscheinungsdatum
1966-06-10
TMDB
7.0 / 10 (2)
Laufzeit
1 Std. 32 Min.
Genres
Drama, Kriegsfilm
Regie
Wolfgang Luderer

Besetzung

Wissenswertes

Lebende Ware ist ein deutscher Spielfilm der DEFA von Wolfgang Luderer aus dem Jahr 1966 nach einem authentischen Ereignis.

Produktion und Veröffentlichung

Lebende Ware wurde von der Künstlerischen Arbeitsgruppe „Heinrich Greif“ in Schwarz-Weiß und Totalvision gedreht. Die Außenaufnahmen entstanden in Budapest und Umgebung. Im Mittelpunkt, dieses auf einem authentischen Fall basierenden Films, steht die Vergangenheit des zu dieser Zeit in der Bundesrepublik Deutschland unbehelligt lebenden Geschäftsmanns Kurt Andreas Becher.

Bevor der Film in den normalen Spielbetrieb kam, gab es vier Sonderaufführungen:

10. Juni 1966: Als Beitrag der DEFA zu den 8. Arbeiterfestspielen der DDR im Thalia-Filmtheater Potsdam-Babelsberg.

23. Juni 1966: Festliche Premiere im Kino Forum in Berlin-Köpenick in Anwesenheit der Filmschaffenden.

1. September 1966: Zur Wiedereröffnung nach Umbau im Kino Venus in Berlin-Alt-Hohenschönhausen.

Auf Wikipedia weiterlesen · Text aus Wikipedia, CC BY-SA 4.0. Daten aus Wikidata.

Empfohlen