Drei Fremde

Drei Fremde (1946)

Three Strangers

Im Glauben an die chinesische Schicksalsgöttin Kwan Yin arrangiert die junge, attraktive Crystal Shackleford ein Treffen mit zwei völlig fremden Menschen, dem Treuhänder Jerôme Arbutny und dem trunksüchtigen kleinen Gauner Johnny West. Crystal bringt die beiden Männer dazu, gemeinsam eine Pferdewette abzuschließen und sich auf der Rückseite des Wettscheins vertraglich zu verpflichten, den möglichen Gewinn zu teilen. Durch diesen Bund werden die Karten des Schicksals neu gemischt, die Ereignisse nehmen ihren Lauf. Gekränkt darüber, dass sie ihren Mann David nicht halten kann, zerstört Crystal durch Intrigen seine berufliche Zukunft, und auch Davids Beziehung zu seiner Geliebten Janet. Johnny West kommt unterdessen durch die Falschaussage seines Komplizen Betram Fallon in die Todeszelle. Auch der Treuhänder Arbutny steht bald mit dem Rücken zur Wand.

Erscheinungsdatum
1946-01-23
TMDB
6.4 / 10 (38)
Laufzeit
1 Std. 32 Min.
Genres
Krimi, Drama, Thriller
Regie
Jean Negulesco

Besetzung

Wissenswertes

Drei Fremde ist ein US-amerikanischer Kriminalfilm aus dem Jahr 1946 von Jean Negulesco mit Sydney Greenstreet, Geraldine Fitzgerald und Peter Lorre in den Hauptrollen.

Hintergrund

Gedreht wurde der Film von Anfang Januar bis Mitte Februar 1945 in den Warner-Studios in Burbank.

Der Film beginnt mit dem folgenden Vorwort: „Es lag schon immer in der Natur des Menschen, Idole zu erfinden, denen er die Verantwortung für seine eigenen Taten zuschreiben kann. Vielleicht hätten sich die drei Fremden in dieser Geschichte, deren Leben eigentlich nichts miteinander zu tun haben, nie getroffen, wenn es nicht ein uraltes Idol gegeben hätte: die chinesische Göttin Guanyin.

Einer Nachrichtenmeldung vom 12. Juni 1939 zufolge sollten Bette Davis und George Brent die Hauptrollen in dem Film spielen. Damals trug die Geschichte den Titel Three Men and a Girl. Eine Bearbeitung dieser Geschichte von John Huston wurde 1937 von Warner Bros. gekauft, wie aus Memos hervorgeht, die in einer modernen Quelle wiedergegeben sind.

Max Parker und Ted Smith oblag die künstlerische Leitung. Milo Anderson war für das Kostümbild zuständig. Edwin B. DuPar und William C. McGann schufen die Spezialeffekte, Paul Detlefsen die Matte Paintings. Eric Stacey arbeitete als Produktionsmanager. Musikalischer Direktor war Leo F. Forbstein, Murray Cutter und Jerome Moross leiteten das Orchester.

Für Alec Craig war es die letzte Filmrolle. Er starb im Juni 1945, rund acht Monate vor der Uraufführung.

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