Denen ist nichts heilig

Denen ist nichts heilig (1937)

Nothing Sacred

Weil er einen gewöhnlichen Einwohner Harlems als reichen Sultan von Mazipan ausgegeben hat, um damit eine Riesenzeitungsstory anzureißen, die natürlich nichts als eine Ente ist, wird der Star-Reporter des "Morning Star", Wally Cook zu den Todesanzeigen strafversetzt. Sein Redakteur Stone gibt ihm eine letzte Chance, als Cook über die Story einer Frau in der Kleinstadt Warschau stolpert, die an Radiumvergiftung zu sterben droht.

Erscheinungsdatum
1937-11-25
TMDB
6.3 / 10 (117)
Laufzeit
1 Std. 15 Min.
Genres
Komödie, Liebesfilm
Regie
William A. Wellman

Besetzung

Wissenswertes

Denen ist nichts heilig ist eine US-amerikanische Screwball-Komödie mit Carole Lombard und Fredric March aus dem Jahr 1937. Als literarische Vorlage des frühen Technicolor-Films diente eine Kurzgeschichte von James H. Street.

Hintergrund

Im Frühjahr 1937 beauftragte Produzent David O. Selznick den ehemaligen Zeitungsreporter Ben Hecht, das Drehbuch für eine Filmkomödie mit Carole Lombard zu schreiben. Als Vorlage diente Hecht James H. Streets Kurzgeschichte Letter to the Editor, die in der Cosmopolitan veröffentlicht worden war.

Die Dreharbeiten fanden von Mitte Juni bis Anfang August 1937 statt. Das Budget lag bei mehr als einer Million Dollar. Für die Filmbauten war Lyle R. Wheeler zuständig. Carole Lombards Kostüme entwarf Travis Banton, weitere Kostüme wurden von Walter Plunkett angefertigt. Erstmals kam bei einem Technicolor-Film die Rückprojektion zum Einsatz. Die dafür verwendeten Hintergrundsequenzen wurden an Originalschauplätzen in New York gedreht.

Denen ist nichts heilig wurde am 25. November 1937 in New York uraufgeführt. Am 16. April 1982 wurde die Filmkomödie erstmals von der ARD im deutschen Fernsehen gezeigt. Basierend auf Ben Hechts Drehbuch entstand das Musical Hazel Flagg, das 1953 in New York seine Premiere feierte. 1954 entstand zudem eine Neuverfilmung unter dem Titel Der sympathische Hochstapler mit Jerry Lewis und Dean Martin.

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