Grüße aus Fukushima

Grüße aus Fukushima (2016)

Marie, eine junge Deutsche, reist auf der Flucht vor ihren zerplatzten Lebensträumen nach Japan. Sie schließt sich der Organisation Clowns4Help an, die im Katastrophengebiet von Fukushima den Opfern der Dreifachkatastrophe von 2011 ein wenig Freude in die Notunterkünfte bringen will, in denen überwiegend ältere Menschen noch immer leben, weil sie nicht wegziehen wollten oder konnten. Doch Marie muss sich bald eingestehen, dass sie für diese Aufgabe überhaupt nicht geeignet ist. Kurz davor, erneut davonzulaufen, begegnet sie der eigenwilligen Satomi, der letzten Geisha Fukushimas, die es sich in den Kopf gesetzt hat, in ihr zerstörtes Haus in der Sperrzone zurückzukehren. Maria hilft Satomi bei den Aufräumarbeiten. Dabei kommen sich die junge und die alte Frau, die unterschiedlicher nicht sein könnten, langsam näher und werden beide mit den Geistern ihrer Vergangenheit konfrontiert.

Erscheinungsdatum
2016-03-10
TMDB
6.1 / 10 (34)
Laufzeit
1 Std. 44 Min.
Genres
Drama
Regie
Doris Dörrie

Besetzung

Wissenswertes

  • Basiert auf: Hiroshima, mon amour
  • Auszeichnungen: 1 · Nominierungen: 1. Darunter: Heiner-Carow-Preis

Grüße aus Fukushima ist ein deutscher Spielfilm aus dem Jahr 2016, der vor dem Hintergrund des Tōhoku-Erdbebens von 2011 und der darauf folgenden Nuklearkatastrophe von Fukushima das Thema des Verlusts und der persönlichen Schuld beleuchtet. Er handelt von der Beziehung zweier ungleicher Frauen, der alten Geisha Satomi und der jungen Marie, die jeweils ihre eigenen Lebenskrisen bewältigen und dabei Freundschaft schließen. "Was, wenn ich alles verlöre, was mir lieb ist?", fragt Marie leitmotivisch in einer der ersten Einstellungen.

Auf Wikipedia weiterlesen · Text aus Wikipedia, CC BY-SA 4.0. Daten aus Wikidata.

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