Toro

Toro (2015)

Der junge Pole Toro eigentlich Piotr, kam vor zehn Jahren nach Deutschland. Er spart jeden Cent, den er als Escort verdient, um zusammen mit seinem besten Freund, dem Latino Victor in die Heimat zurückzukehren und dort eine Box-Schule zu eröffnen. Victor hat sich und alle Träume jedoch bereits aufgegeben und arbeitet aufgrund seiner fortschreitenden Drogensucht bereits auf dem Männerstrich. Als Drogendealer hinter Victor her sind, überschlagen sich die Ereignisse und Toro versucht seinen Freund zu retten. Und dann taucht plötzlich auch noch Victors Schwester Emilia auf.

Erscheinungsdatum
2015-08-31
TMDB
5.6 / 10 (15)
Laufzeit
1 Std. 27 Min.
Genres
Drama
Regie
Martin Hawie

Besetzung

Wissenswertes

Toro ist ein deutsches Filmdrama des peruanisch-deutschen Regisseurs Martin Hawie. Das am 31. August 2015 beim Student Film Festival des Montreal World Film Festivals seine Premiere feierte. Seine deutsche Premiere feierte Toro auf den 49. Internationalen Hofer Filmtagen 2015 und erhielt im Rahmen des Förderpreis „Neues deutsches Kino“ eine lobende Erwähnung der Jury. Toro war 2016 ebenfalls auf den 66. Filmfestspielen Berlin eingeladen und lief in der Sektion „Perspektive deutsches Kino“ als spezieller Beitrag für „50 Jahre Hofer Filmtage“.

Produktion

Es handelt sich bei Toro um eine Produktion der Kunsthochschule für Medien Köln. Für Regisseur Martin Hawie, der hier studiert und die Regie des Films übernahm, hat das im Film angesprochene Thema Migration auch autobiografische Züge, weil er selbst Migrant ist, was ihn in seinem Leben nach eigenen Aussagen geprägt hat. Zudem hatte Hawie Prostituierte aus der Umgebung der Hochschule beobachtet.

Toro feierte am 31. August 2015 beim Student Film Festival des Montreal World Film Festivals seine Premiere und wurde ab 19. Februar 2016 im Rahmen der Internationalen Filmfestspiele Berlin in der Sektion Perspektive deutsches Kino gezeigt.

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