Nacktbaden - Manche bräunen, andere brennen

Nacktbaden - Manche bräunen, andere brennen (2016)

Suntan

Kostis (Makis Papadimitriou) ist ein Arzt mittleren Alters, der eine neue Stelle auf einer kleinen Insel antritt und deshalb einen ganzen trostlosen Winter alleine dort verbringen muss. Alles ändert sich jedoch, als endlich der Sommer Einzug hält, denn plötzlich verwandelt sich der unscheinbare Flecken Erde in ein wildes Urlaubsziel voll wilder Partys und Nacktstränden. Eines Tages lernt Kostis die verführerische Anna (Elli Tringou) kennen, in die er sich sofort verliebt. Kostis tut alles, um ihr zu imponieren und verbringt bald die meiste Zeit damit, sich zu betrinken und zu feiern. Alles scheint in bester Ordnung und Kostis hat seine lange verloren geglaubte Jugend wiedergefunden. Doch seine Zuneigung zu Anna entwickelt sich zu einer regelrechten Obsession, wegen der Kostis alles in seiner Macht stehende tun will, um Anna zu behalten...

Erscheinungsdatum
2016-03-31
TMDB
6.2 / 10 (123)
Laufzeit
1 Std. 44 Min.
Genres
Komödie, Drama
Regie
Αργύρης Παπαδημητρόπουλος

Besetzung

Wissenswertes

  • Auszeichnungen: 0 · Nominierungen: 1

Nacktbaden – Manche bräunen, andere brennen ist ein 2016 erschienenes griechisches Drama von Argyris Papadimitropoulos.

Produktion

Argyris Papadimitropoulos, Regisseur und Co-Drehbuchautor, wurde durch die Lektüre von Michel Houellebecq inspiriert, sich mit der Midlife-Crisis zu beschäftigen. Papadimitropoulos wollte nicht als Moralist auftreten und ausdrücklich nicht vermitteln, dass ältere Menschen keinen Anspruch auf sinnliche Vergnügen mehr hätten. Für Papadimitropoulos gäbe es wenige Dinge, die ihm vertrauter wären als die Partyszene in Andiparos.

Papadimitropoulos wählte Andiparos als Drehort, da er selbst seit dem Alter von 16 Jahren nahezu jeden Sommer dort verbrachte. Die Dreharbeiten fanden während der Hauptsaison im August statt. Argyris Papadimitropoulos schrieb das Drehbuch zusammen mit Syllas Tzoumerkas, den er seit der Filmhochschule kannte. Da Papadimitropoulos in Athen und Tzoumerkas in Berlin war, erfolgte die Kommunikation über Skype.

Die Finanzierung erwies sich als schwierig, da die Produktion nicht durch das Greek Film Centre gefördert wurde. Erst in der Spätphase der Produktion konnte eine Förderung durch die öffentlich-rechtliche Rundfunkanstalt Elliniki Radiofonia Tileorasi eingeworben werden.

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