Der schwarze Löwe (2008)
Der SV Heidfeld steht kurz davor, den sportlichen Offenlegungseid abzulegen. Drei Asylbewerber aus Nigeria sollen dem Verein helfen. Überraschenderweise schießen die sympathischen Fußballer aus Afrika nicht nur Tore, sie leben sich auch perfekt in Heidfeld ein.
- Erscheinungsdatum
- 2008-06-04
- Laufzeit
- 1 Std. 39 Min.
- Genres
- Drama
- Regie
- Wolfgang Murnberger
Besetzung
- Wolfgang Böck — Fred Gasser
- Lukas Resetarits — Joe Karlbauer
- August Schmölzer — Klubpräsident Havlicek
- Fritz Hammel — Wurnitsch
- Brigitte Kren — Gitti Seligmann
- Johannes Krisch — Sozialarbeiter
- Max Meyr — Ossi Schindinger
- Max Schmiedl — Polizist
Wissenswertes
Der schwarze Löwe ist eine österreichische Tragikomödie aus dem Jahr 2008 von Regisseur Wolfgang Murnberger nach einem Drehbuch von Uli Brée und Rupert Henning mit Wolfgang Böck.
Produktion und Hintergrund
Die Dreharbeiten fanden vom 31. Juli bis zum 31. August 2007 statt, gedreht wurde unter anderem in Traiskirchen in Niederösterreich. Produziert wurde der Film von der Dor Film, als Produzenten fungierten Danny Krausz und Kurt Stocker. Beteiligt waren der Österreichische Rundfunk und Arte.
Die Kamera führte Michi Riebl, die Musik schrieb Stefan Bernheimer, die Montage verantwortete Evi Romen und das Casting Carmen Loley und Markus Schleinzer. Das Kostümbild gestaltete Michaela Kovacs, das Szenenbild Christoph Kanter, den Ton Moritz Fritsch und die Maske Barbara Stricker und Irmgard Buder.
Der Film basiert auf einer wahren Begebenheit, die Drehbuchautor Uli Brée in der Zeitung entdeckte. In Eichgraben begeisterte der Asylwerber Emmanuel Antiga, genannt Tiger, mit seinen Fußballkünsten, wurde aber am 15. Januar 2006 nach Nigeria abgeschoben. Die Gemeinde kämpfte gegen die verschärften Fremdengesetze vergeblich. Antiga wurde Sportlehrer an der Holy Trinity-Schule in Nigeria.
Regisseur Wolfgang Murnberger und die Drehbuchautoren Uli Brée und Rupert Henning arbeiteten zuvor unter anderem für die Brüder-Trilogie, bestehend aus Brüder (2002), Brüder II (2003) und Brüder III – Auf dem Jakobsweg (2005) zusammen.
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