Der kleine Scheisser

Der kleine Scheisser (2003)

Mauvais Esprit

Der Feind in deiner Wiege

Simon Variot ist ein gescheiterter Architekt. Als er dann eines Tages an der Baustelle für ein neues Museum vorbeikommt, entdeckt er auf den Bautafeln seinen Entwurf für das Museum und ist der Überzeugung, dass der Großunternehmer Vincent Porel ihm seinen Entwurf gestohlen hat. Wutentbrand stürmt Variot in das Bürogebäude von Porel und wird kurz darauf in Begleitung der Wachmänner rauseskortiert. Durch einen unglücklichen Zufall wird Variot dann Opfer eines Verkehrsunfalls. Der Unfallfahrer ist zufälligerweise Porel und bevor Variot stirbt, schwört er Rache. Porel macht sich nach dem Unfall auf dem Weg ins Krankenhaus um seiner Frau Chrystèle bei der Geburt des gemeinsamen Sohnes “Junior” beizustehen. Die Geburt klappt auch wunderbar, allerdings handelt es sich bei “Junior” um den wiedergeborenen Simon Variot, der von nun an den beiden Eltern das Leben zur Hölle macht um sich so an Vincent Porel für sein schlechtes Verhalten zu rächen.

Erscheinungsdatum
2003-11-05
TMDB
4.1 / 10 (55)
Laufzeit
1 Std. 30 Min.
Genres
Komödie
Regie
Patrick Alessandrin

Besetzung

Wissenswertes

  • Gedreht in: Madrid

Der kleine Scheißer ist eine französische Filmkomödie aus dem Jahr 2003. Unter der Regie von Patrick Alessandrin spielen Michel Muller und Thierry Lhermitte die Hauptrollen. In der Titelrolle ist Jorge Gago zu sehen. Der Produzent Manuel Munz übernahm eine kleine Nebenrolle als Polizist.

Hintergrund

Die Dreharbeiten für den Film fanden in Paris und Madrid statt. Das Budget lag bei etwa 12 Millionen Euro. Seine Premiere feierte Der kleine Scheißer am 14. Oktober 2003 auf dem Saint-Jean-de-Luz-Filmfestival im gleichnamigen Küstenort. In die deutschen Kinos kam er anderthalb Jahre später, am 20. Januar 2005.

Für die Filmemacher war es eine große Herausforderung ein echtes Baby als Titelfigur einzusetzen, das immerhin 45 Minuten der Gesamtspielzeit zu sehen sein wird. Die entsprechenden Dreharbeiten wurden von Paris nach Madrid verlegt, weil die französischen Jugendschutzgesetze lediglich eine Drehzeit von einer Stunde pro Tag mit Säuglingen und Kleinkindern erlauben. Der spanische Gesetzgeber dagegen gestattet vier Stunden.

Daneben wurden viele Effekte computeranimiert.

Die wörtliche Übersetzung des Originaltitels lautet „Böser Geist“.

Auf Wikipedia weiterlesen · Text aus Wikipedia, CC BY-SA 4.0. Daten aus Wikidata.

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