Die Pranke (1931)
Deutsch-italienischer Kriminalfilm im Rennfahrer-Milieu: Der internationale Verbrecher "Die Pranke", der seine Opfer mit einer Prothese erschlägt, hat wieder zugeschlagen. Ein Ingenieur, der für die italienischen Alberti-Werke einen neuen Rennwagen konstruiert hat, wird erschlagen aufgefunden. Die Konstruktionsunterlagen sind gestohlen. Rappis, der Direktor des Werks, nimmt selbst an dem Rennen teil und kommt gleichzeitig mit dem deutschen Fahrer Peter Krüger ins Ziel. Dann wird auch Rappis erschlagen aufgefunden.
- Erscheinungsdatum
- 1931-11-10
- TMDB
- 7.5 / 10 (2)
- Laufzeit
- 1 Std. 20 Min.
- Genres
- Drama, Krimi
- Regie
- Hans Steinhoff
Besetzung
- Charlotte Susa — Renate
- Fritz Rasp — Direktor Rappis
- Eugen Klöpfer — Ingenieur Lorenzi
- Oskar Sima — Bernard, Polizeikommissar
- Flockina von Platen — Telephonistin
Wissenswertes
Die Pranke ist ein deutsch-italienischer Kriminalfilm des Regisseurs Hans Steinhoff aus dem Jahr 1931. In den Hauptrollen sind Fritz Rasp, Charlotte Susa, Eugen Klöpfer, Hans Rehmann, Peter Voss, Oskar Sima und Jack Mylong-Münz besetzt.
Produktion
Daniele Crespi war für die Filmbauten verantwortlich, Piero Cavazutti sorgte für den Ton. Carl Heinz Járosy oblag die Produktionsleitung. Der Verleih des Films für Österreich lag bei der Allianz-Film Ges. m.b.H., Wien VII., für die ČSR bei der Slavafilm A.G., Prag II.
Der Buchautor und Kritiker Karlheinz Wendtland führte aus, dass in der deutschen Fassung „kaum ein Italiener im Mitarbeiterstab tätig“ gewesen sei, „obgleich die italienische die Originalversion“ gewesen sei. Die „deutsche Mentalität“ habe also „gewahrt bleiben“ können. „Lediglich die Innenaufnahmen“ hätten „in den Cinecittà-Ateliers in Rom“ stattgefunden.
Die Pranke wurde am 10. November 1931 in Deutschland uraufgeführt. In Italien erfolgte die Uraufführung im selben Jahr unter dem Titel L’uomo dall’artiglio. In Dänemark lief der Film unter dem Titel Manden med jernnæven am 10. Oktober 1932 an. In Schweden, wo der Film den Titel Mannen med Järnhanden trug, war die Erstaufführung am 16. Dezember 1933. In Ungarn erfolgte die Veröffentlichung am 8. August 1934 unter dem Titel Mindenki gyanus.
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