Man nennt mich Shalako

Man nennt mich Shalako (1968)

Shalako

Eine Gruppe europäischer Adeliger unternimmt im Jahr 1880 eine Art Rundreise-Safari in den Vereinigten Staaten, als sie ihr Fremdenführer Bosky Fulton sie in New Mexico versehentlich auf Indianergebiet führt. Als die Gruppe von den Indianern prompt überfallen wird, greift der Trapper und Fährtensucher Shalako ein und verhindert zunächst Schlimmeres. Die Verhandlungen über einen sofortigen Rückzug aus dem Territorium fruchten, doch die Reisegesellschaft folgt nicht seinen Vorschlägen, sondern hält sich über die Frist in der Gegend auf. Inzwischen hat die Gräfin Irina Lazaar obwohl mit Baron von Hallstedt verlobt, mehr als ein Auge auf Shalako geworfen, während Fulton erfolgreich Lady Daggett angräbt. Prompt greifen die Apachen wieder an und diesmal gibt es Tote....

Erscheinungsdatum
1968-09-26
TMDB
5.6 / 10 (101)
Laufzeit
1 Std. 42 Min.
Genres
Western
Regie
Edward Dmytryk

Besetzung

Wissenswertes

  • Einspielergebnis: 2,6 Mio. $
  • Budget: 5 Mio. $
  • Spielte das 0,5-Fache des Budgets ein
  • Basiert auf: Shalako
  • Gedreht in: Provinz Almería

Shalako ist ein britisch-deutscher Western mit Sean Connery, Brigitte Bardot, Stephen Boyd und Jack Hawkins in den Hauptrollen. Edward Dmytryk inszenierte nach einem Roman von Louis L’Amour. Der Film startete am 7. Oktober 1968 in den US-Kinos und entwickelte sich trotz verhaltener Kritiken zu einem Erfolg an den Kinokassen.

Entstehung und Veröffentlichung

Der britische Produzent Euan Lloyd engagierte den erfahrenen Regisseur Edward Dmytryk, um den gleichnamigen Roman des Wildwest-Experten und Vielschreibers Louis L’Amour auf die Leinwand zu bringen. Der Film wurde mit einem großen internationalen Aufgebot an bekannten Filmschauspielern in Almería in Spanien gedreht.

Wie Euan Lloyd in einem Interview sagte, wollte er den Film zunächst in New Mexico und mit den Hauptdarstellern Henry Fonda und Senta Berger drehen. Sean Connery soll die Rolle u. a. angenommen haben, weil er seit seiner Kindheit immer gern Western gesehen habe. Als Statisten für die Indianer heuerte Euan Lloyd Einheimische an, bei denen es sich einem Bericht zufolge um Roma handelte.

Der für rund 5 Mio. US-Dollar produzierte Film – davon mehr als 1 Mio. Gage für Sean Connery – verzeichnete im Erscheinungsjahr 1968 rund 1,3 Millionen Kinobesucher in Deutschland und war damit, neben Django und die Bande der Gehenkten, einer der zuschauerträchtigsten Western dieses Kinojahres, in welchem unter anderem auch Hängt ihn höher mit Clint Eastwood oder

die letzte Karl-May-Verfilmung mit Winnetou und Shatterhand im Tal der Toten veröffentlicht wurden.

Euan Lloyd produzierte später noch den Western Catlow – Leben ums Verrecken nach Louis L’Amour.

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