Lambert & Co. (1964)

Jazz vocalist Dave Lambert auditions a new group of singers at RCA Studios in 1964.

Erscheinungsdatum
1964-01-01
TMDB
5.7 / 10 (3)
Laufzeit
14 Min.
Genres
Dokumentarfilm, Musik
Regie
Richard Leacock, D. A. Pennebaker

Besetzung

Wissenswertes

Audition at RCA ist ein Dokumentarfilm von D. A. Pennebaker aus dem Jahr 1964 über den Jazzsänger Dave Lambert und eine Aufnahmesession mit seiner neuen Gruppe für den Produzenten George Avakian in den Studios von RCA Victor.

Hintergrund

Der Dokumentarfilmer D. A. Pennebaker lernte Dave Lambert über den Tontechniker Bob Van Dyke kennen; Lambert, der gelernter Zimmermann war, half darauf beim Ausbau des neuen Produktionsstudios des Pennebaker-Teams (Drew Associates) in New York City. Der Sänger hatte zu dieser Zeit eine neue Vokalgruppe zusammengestellt und auch mehrere Songs für diese Formation geschrieben. Diese Gruppe Lambert & Co.

Lambert beabsichtigte mit der Gruppe Demomaterial aufzunehmen, damit die Songs möglicherweise bei RCA veröffentlicht würden. Pennebaker, der den Produzenten George Avakian schätzte, war einverstanden, diese Aufnahmesession in den RCA Studios (155 East 24th Street) zu filmen. Pennebaker arbeitete dabei mit drei Kameras – eine bediente er selbst, die anderen Nicholas „Nick“ Proferes und Jim Desmond.

Die Gruppe nahm insgesamt zehn Songs auf, Individualist Waltz, Think of Me, Leaving, Old Folks, Comfy Cozy Blow the Man Down, Old Folks und Comfy Cozy, die (bis auf Old Folks) alle von Dave Lambert stammten. Das Vokal-Quartett um Lambert bestand aus bislang unbekannten Sängern, von denen es keiner später zu größerer Bekanntheit in der Jazzszene brachte. Im Film sieht man die Proben und Aufnahmen von Blow the Man Down und Comfy Cozy.

Der Film fand nach seiner Fertigstellung keinen Verleih zur Aufführung in den amerikanischen Kinos; er wurde auch von keiner Fernsehstation gesendet. Nach Dave Lamberts Tod im Oktober 1966 wurde er bei einer Trauerfeier im New Yorker Jazzclub Village Gate gezeigt.

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