Wahnfried

Wahnfried (1986)

Die Geschichte einer verbotenen Liebe

Vierwaldstättersee im Jahr 1868: Zwischen dem begnadeten Komponisten Richard Wagner und der viel jüngeren Cosima von Bülow entflammt eine so leidenschaftliche wie verbotene Affäre - ist die Aristokratin doch bereits verheiratet und Mutter von vier Kindern. Entgegen aller Konventionen bekennen die beiden sich öffentlich zu ihrer Liebe - und sorgen damit für einen gesellschaftlichen Tabubruch.

Erscheinungsdatum
1986-04-16
TMDB
5.2 / 10 (5)
Laufzeit
2 Std. 53 Min.
Regie
Peter Patzak

Besetzung

Wissenswertes

Wahnfried ist ein deutsch-französischer Spielfilm aus dem Jahr 1986 von Peter Patzak über die symbiotische Beziehung zwischen Richard Wagner, verkörpert von Otto Sander, und seiner späteren Gattin Cosima, verehelichte von Bülow, gespielt von Tatja Seibt. Christoph Waltz spielte den Philosophen Friedrich Nietzsche. Reinhard Baumgart schuf die Romanvorlage Bilder einer Ehe.

Produktionsnotizen

Wahnfried entstand als deutsch-französische Film-Fernseh-Coproduktion von April bis Juli 1986 in Tribschen bei Luzern (Schweiz), Venedig (Italien) sowie in Baden-Baden und Umgebung. Der Film wurde am 15. Mai 1987 bei den Internationalen Filmfestspielen von Cannes 1987 uraufgeführt. Am 26. und 27. Dezember 1987 lief der Film in zwei jeweils anderthalbstündigen Teilen erstmals im deutschen Fernsehen (EinsPlus).

Wolfgang Bösken übernahm die Produktionsleitung, Peter Manhardt entwarf die Filmbauten, Heidi Melinc die Kostüme. Erich Leinsdorf und Pierre Boulez übernahmen die musikalische Leitung. Peter Schulze-Rohr war verantwortlicher Redakteur des produktionsbeteiligten SWF.

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