Verspieltes Leben

Verspieltes Leben (1949)

Deutschland 1914: der bürgerlichen Strenge ihrer kleinen norddeutschen Heimatstadt zum Trotz ist Ulyssa eine Frau, die gerne flirtet und sich von charmanten Männern umgarnen lässt. Ihre Ehe besteht ohnehin nur noch auf dem Papier. Unter all den Männern, mit denen Ulyssa zwar flirtet, aber niemals weiter geht, gibt es einen, für den sie echte Zuneigung empfindet: Stefan Marbach ist ein aufrichtiger Mann und den anderen weit überlegen. Stefan und Ulyssa geben sich ihre Gefühle zu verstehen, doch der Krieg trennt die beiden. Irgendwann erfährt Ulyssa, dass nicht nur ihr Ehemann, sondern auch Stefan gefallen ist. Diese Nachricht bewegt sie dazu, dem fortwährenden Drängen des Wiener Kaufmanns Reindl nachzugeben. Sie geht mit ihm nach Wien und führt ein Leben in Reichtum. Eines Tages aber steht Stefan vor ihr.

Erscheinungsdatum
1949-02-27
TMDB
7.5 / 10 (2)
Laufzeit
1 Std. 25 Min.
Genres
Kriegsfilm, Liebesfilm, Drama
Regie
Kurt Meisel

Besetzung

Wissenswertes

Verspieltes Leben ist ein deutsches Filmdrama von 1949 von und mit Kurt Meisel. Die Hauptrolle ist mit Brigitte Horney besetzt. Axel von Ambesser spielt ebenso wie Kurt Meisel eine der männlichen Hauptrollen.

Produktion und Hintergrund

Produktionsfirma war die Camera-Filmproduktion GmbH (Hamburg). Die Produktionsleitung oblag Georg Richter, die Aufnahmeleitung Rudolf Fichtner und Kurt Paetz. Die Dreharbeiten fanden von Juni bis zum 11. Juli 1949 im Atelier München-Geiselgasteig sowie in München und Umgebung statt. Für die Bauten waren Robert Herlth und Ludwig Reiber verantwortlich, für den Ton Hans Wunschel und für die Kostüme Charlotte Flemming.

Der Erstverleih erfolgte durch den Norddeutschen Filmverleih Adolf Bejöhr (Hamburg + Düsseldorf), Anton E. Dietz Filmverleih GmbH (Berlin/West + München + Frankfurt am Main). Die Filmlänge betrug 10 Akte = 2.316 m = 85 Minuten. Am 13. September 1949 wurde der Film unter der Nummer 00153 einer FSK-Prüfung unterzogen und für jugendfrei ab 16 Jahren befunden mit dem Zusatz „feiertagsfrei“. Uraufgeführt wurde er am 27.

Brigitte Horney singt im Film das Lied Das Leben ist zum Lieben da und zum Vertun zu schade ..., Text: Ruth Conrad, Musik: Mark Lothar, Kurt Meisel singt das Lied: Glücklich ist, wer vergisst. Mit Konstantin Tschet, der an der Kamera stand, war Horney zum Zeitpunkt, als der Film entstand, verheiratet.

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