Das Versprechen

Das Versprechen (2016)

Erste Liebe lebenslänglich

Der brutale Doppelmord an Nancy und Derek Haysom 1985 war eine Mediensensation. Die Haysoms waren angesehene Mitglieder der virginianischen Gesellschaft und der Schuldspruch gegen ihre Tochter Elizabeth und ihren Freund Jens Söring machte viele sprachlos. Die zwei hatten sich im August 1984 bei einem Orientierungsabend für die University of Virginia getroffen, er war hingerissen von ihr, sie war schön, unwiderstehlich, verwegen, das Produkt englischer Boarding Schools, er war jung, naiv, Sohn eines deutschen Diplomaten. Als die Ermittler Ihnen immer näher kamen, flohen sie aus Amerika, die Flucht war ein Abenteuer: Europa, Asien, als sie am 30. April 1986 in England wegen Scheckbetrugs gefasst wurden, kämpfte Söring gegen die Auslieferung in die USA. Erst als die Amerikaner auf die Beantragung der Todesstrafe verzichteten, wurde er ausgeliefert. Jens Söring: Verurteilt wegen Mordes zu zweimal lebenslänglich. Seitdem sitzen beide in US-Gefängnissen, nicht weit voneinander entfernt.

Erscheinungsdatum
2016-10-27
TMDB
6.1 / 10 (48)
Laufzeit
2 Std. 11 Min.
Genres
Krimi, Dokumentarfilm
Regie
Marcus Vetter, Karin Steinberger

Besetzung

Wissenswertes

  • Budget: 300.000 €

Das Versprechen ist ein deutscher Dokumentarfilm von Marcus Vetter und Karin Steinberger. Der Film thematisiert die brutale Ermordung von Derek und Nancy Haysom am 30. März 1985 in ihrem Haus in Lynchburg im US-Bundesstaat Virginia. Im Mittelpunkt stehen die beiden Verurteilten Jens Söring und Elizabeth Haysom. Haysom wurde 1987 wegen Anstiftung zum Mord zu zweimal 45 Jahren Haft verurteilt, Söring wurde 1990 wegen Mordes zu zweimal lebenslanger Haft verurteilt.

Produktion und Aufführungen

Der Film wurde produziert von der Filmperspektive GmbH mit Sitz in Stuttgart. Koproduktionspartner waren der Südwestrundfunk, der Bayerische Rundfunk, ARTE und Danmarks Radio in Zusammenarbeit mit der BBC, Sveriges Television und VPRO.

Der Film wurde gefördert von der MFG Filmförderung und dem Deutschen Filmförderfonds.

Nach der Premiere in Deutschland am 24. Juni 2016 beim Filmfest München wurde der Film international bei Filmfestivals aufgeführt: im September 2016 in Südkorea, im Oktober in Island und Mexiko, im November in den Vereinigten Staaten (Virginia Film Festival, Denver International Film Festival, Doc NYC Documentary Film Festival).

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