Salon Kitty - Geheime Reichssache (1976)
Salon Kitty
Berlin 1939: Die unschuldige Gründerzeitfassade des geheimnisumwitterten Charlottenburger Edelbordells umgibt eins der bestgehütetsten Geheimnisse der Nazizeit. Hinter den schweren Samtvorhängen des rauchgeschwängerten Salons von Kitty Kellermann verführen die heißesten Prostituierten des Reiches bei geschmackvoller Musik und reichlich Champagner mit lasziven Posen und Tänzen zahllose Diplomaten, Militärs, Politiker und andere einflussreiche Persönlichkeiten der damaligen Zeit. SS-Offizier Wallenberg wird mit dem perfiden Plan, einige Damen seiner Wahl zum Spionage-Freudendienst abzustellen, beauftragt. Er lässt das gesamte Bordell verwanzen, so dass den Augen und Ohren der SS fortan kein Detail des animalischen Treibens mehr entgeht. Die gewonnenen Informationen sind allerdings so brisant, dass sie Wallenberg selbst bald zur Gefahr werden ...
- Erscheinungsdatum
- 1976-03-02
- TMDB
- 5.6 / 10 (155)
- Laufzeit
- 2 Std. 10 Min.
- Genres
- Drama, Historie
- Regie
- Tinto Brass
Besetzung
- Helmut Berger — Helmut Wallenberg
- Ingrid Thulin — Kitty Kellermann
- Teresa Ann Savoy — Margherita
- John Steiner — Biondo
- Sara Sperati — Helga
- Maria Michi — Hilde
- Rosemarie Lindt — Susan
- Paola Senatore — Marika
- John Ireland — Cliff
- Tina Aumont — Herta Wallenberg
- Alexandra Bogojevic — Gloria
- Dan van Husen — Rauss
Wissenswertes
Salon Kitty ist ein 1975 gedrehter und im Berlin der NS-Zeit spielender italienisch-deutsch-französischer Erotikfilm von Tinto Brass mit Helmut Berger, Ingrid Thulin und Teresa Ann Savoy in den Hauptrollen. Der Film basiert auf dem gleichnamigen Roman (1974) von Peter Norden und gilt als früher Vertreter des Naziploitation.
Produktionsnotizen
Salon Kitty entstand 1975 in Italien und Deutschland, wurde der besseren Verkaufschancen wegen auf Englisch gedreht und am 2. März 1976 in Italien uraufgeführt. Die deutsche und österreichische Erstaufführung fand am 26. März 1976 statt.
Die Filmbauten kreierte Ken Adam, die an den deutschen Drehorten errichteten Bauten stammen aus der Hand von Jan Schlubach. Bei den deutschen Szenen assistierte Brass der österreichische Schauspieler Werner Pochath als Ko-Regisseur.
Die von Berger gespielte Figur Helmut Wallenberg ist an den SD-Chef Walter Schellenberg angelehnt, der allerdings nicht hingerichtet wurde und erst nach dem Krieg im Jahr 1952 starb. Die von Ingrid Thulin verkörperte Puffmutter Kitty Kellermann hieß in Wirklichkeit Käthe „Kitty“ Schmidt (1882–1954).
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